Objektplanung für Sanierung und Anbau Lehrschwimmbecken Geschwister Scholl Schule
Objektplanung, Gebäude und Innenräume(§§ 33 bis 37 HOAI (in der aktuell gültigen Fassung), Anlage 10 zur HOAI)
Angebotspreis
Konzept inklusive Wertungsmatrix
Es soll dargestellt werden, wie ökologische, ökonomische und soziale Gesichtspunkte gleichberechtigt berücksichtigtwerden können. Aussagen zur umfänglichen Berücksichtigung der Nachhaltigkeitsaspekteim Lebenszyklus des Gebäudes (Planung, Errichtung, Nutzung und Modernisierung)sind erwartet, einschließlich der aktiven Gestaltung und Beeinflussung dieserAspekte. Der Bieter soll aufzeigen, wie der integrale Planungsablauf optimiert wird, um dieGrundlage für die Realisierung eines nachhaltigen Gebäudes sicherzustellen
Der Bieter soll darlegen, wie das Unternehmen Diversität und Inklusion fördert und umsetzt.Dabei soll auf die Vielfältigkeit der Belegschaft eingegangen werden, einschließlich derGeschlechterverteilung in verschiedenen Unternehmensebenen sowie der Repräsentation von Minderheiten und unterrepräsentierten Gruppen wie ethnischen Minderheiten, LGBTQIA+ Personen und Menschen mit Behinderungen. Zudem soll der Bieter die spezifischen Initiativen und Programme zur Förderung und Unterstützung dieser Gruppen erläutern.Weiterhin wird erwartet, dass der Bieter die Gleichberechtigung bei Einstellungs- und Beförderungsprozessen darstellt. Dies umfasst Maßnahmen zur Förderung von Chancengleichheit, wie anonymisierte Bewerbungsverfahren und Schulungen zur Sensibilisierung für unbewusste Vorurteile. Auch die Transparenz und Fairness in den Rekrutierungs- und Beförderungsverfahren sind zu beschreiben, einschließlich der öffentlichen Ausschreibungvon offenen Stellen und klar definierter Beförderungskriterien. Der Bieter soll erläutern, wie durch diese Maßnahmen sichergestellt wird, dass alle Bewerber und Mitarbeiter gleiche Chancen auf Einstellung und berufliche Weiterentwicklung haben.Die Beschreibung soll verdeutlichen, wie das Unternehmen ein inklusives Arbeitsumfeldschafft, in dem alle Mitarbeiter wertgeschätzt werden und ihr volles Potenzial entfalten können.Die Ausführungen des Bieters können durch relevante Beispiele und Nachweise ergänztwerden.
Informationen über die Überprüfungsfristen: Soweit Ihrer Rüge nicht abgeholfen wurde, ist gegen diese Entscheidung ein Antrag auf Nachprüfung durch die Vergabekammer beim Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Regierungsvertretung Lüneburg, auf der Hude 2, 21339 Lüneburg, zulässig. Der Antrag ist unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind (§ 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB). Nach § 161 GWB ist der Antrag schriftlich bei der Vergabekammer einzureichen, unverzüglich zu begründen und soll ein bestimmtes Begehren enthalten (§ 161 GWB).
Sich ergebende Bieterfragen sind ausschließlich schriftlich über den Vergabemarktplatz Niedersachsen an die Zentrale Vergabestelle zu richten.
Die Wertung erfolgt nach der einfachen Richtwertmethode. Es können 60 Leistungspunkte erreicht werden. Diese werden wie folgt vergeben: Jeweils 10 mögliche Punkte für - Aufgabenstellung und Projektanforderungen, - Projektteam, - Organisation der Bauleitung / Präsenz vor Ort / Erreichbarkeit für den Bauherrn, - Methoden zur Kostensicherheit, - Berücksichtigung von Nachhaltigkeit und Innovation während der Leistungserbringung und - Personalstruktur und Chancengleichheit.