Brückenbau, Tief- und Straßenbau,Entwurfs- und Ausführungsplanung
Die Straßenüberführung der K54 Bendestorfer Straße in Buchholz i.d.N. soll mit nebenliegender Geh- und Radwegbrücke über die Bahnstrecke Bremen-Harburg an gleicher Stelle neu gebaut werden. Hiermit wird ausgeschrieben teilfunktional der Ersatzneubau Straßenüberführung mit Planungsanteil und die Anpassung der umliegenden Verkehrsanlage mit neuer Radverkehrsführung.
Ersatzneubau Straßenüberführung,Straßenausbau von 180m Länge
Die Leistungsbeschreibung besteht aus einer Baubeschreibung mit Leistungsprogramm und Leistungsverzeichnis, sowie einer separatenBaubeschreibung zum Straßenbau.Für die Herstellung des Ersatzneubaus im Gleisbereich einschließlich des Abbruchs der Bestandsbrücken stehen lediglich 4 Wochen während einer Totalsperrung der Bahnstrecke und parallel dazu laufend 7 Wochen Totalsperrung der K54 zur Verfügung. Das Bauwerk ist so zu entwerfen und auszuführen, dass alle im Gleisbereich befindlichen Bauteile in der Zeit der Totalsperrung der DB Streckehergestellt werden.
Vertragsfristen
Mit der Ausführung ist spätestens 5 Werktage nach Aufforderung zu beginnen (Späteste Aufforderung am 20.01.2027). Die Leistung ist spätestens am 31.03.2028 zu vollenden.
Die Details zu den Ausführungsfristen finden sich im Formblatt 131 - Besondere Vertragsbedingungen.
Einzureichende Unterlagen
Die einzureichende Unterlagen finden sich im Formblatt 109 - Vorzulegende Unterlagen.
Zuschlagskriterien
Die Details zu den Zuschlagskriterien finden sich im Formblatt 113 - Gewichtung der Zuschlagskriterien.
Entschädigung für die Angebotserarbeitung (s. Bewerberinformation_SÜ-K54)
Allen Bietern, die zur Abgabe eines Angebots aufgefordert werden und die fristgemäß ein den Ausschreibungsbedingungen entsprechendes Angebot mit den geforderten Unterlagen einreichen, aber letztlich nicht den Zuschlag erhalten, wird eine Entschädigung in Höhe von 10.000 EUR (brutto) gezahlt.Für Optimierungsvorschläge wird keine Entschädigung gezahlt.Für das endgültige Angebot wird keine Entschädigung gezahlt.Die Entschädigungen werden erst nach Abschluss des Vergabeverfahrens und nach Vorlage einer Rechnung und nur an die nicht berücksichtigten Bieter ausgezahlt.
Die Fristen des § 160 Abs. 3 Ziffer 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Die Vergabeunterlagen (inkl. der Aufforderung zur Angebotsabgabe) sind im Internet unter dem oben unter Sonstige/Weitere Angaben - Kommunikationskanal genannten Link frei zugänglich abrufbar; einer Abforderung bei der Vergabestelle bedarf es somit nicht. Rückfragen der Bieter als auch die Antworten der Vergabestelle werden in anonymisierter Form allen Bewerbern im Internet unter dem vorgenannten Link zur Verfügung gestellt, soweit in den Antworten wichtige Aufklärungen über die geforderte Leistung oder die Grundlagen der Preisermittlung gegeben werden. Die Bieter sind angehalten regelmäßig unter der angegebenen Internetadresse die aktuellen Bewerberinformationen der Vergabestelle einzusehen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche etwaigen Änderungen und Ergänzungen zu den Vergabeunterlagen ausschließlich im Internet unter dem angegebenen Link veröffentlicht werden.
Wichtiger Hinweis: Das Angebot/der Teilnahmeantrag inkl. aller Unterlagen ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihr Angebot / Ihre Bewerbung keinesfalls in Papierform, per E-Mail oder über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform. Berücksichtigen Sie ggf. die Größenbegrenzungen der Vergabeplattform bezüglich der einzelnen Dateien sowie der gesamten Bewerbung. Sollten Probleme beim Hochladen der Unterlagen auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Betreiber der Vergabeplattform, protokollieren Sie dies und informieren Sie zusätzlich die Vergabestelle.
Bieterfragen sind ausschließlich an die Zentrale Vergabestelle über die Vergabeplattform "vergabe.Niedersachsen" (http://www.dtvp.de/Center) zu stellen.Dies gilt auch für Rügen sowie weitere vom Bieter abzugebende Stellungnahmen innerhalb der von der Vergabestelle festgelegten Fristen (z.B. Aufklärungsgesuche).
Bieterfragen sollen möglichst bis spätestens zum 18.11.2026 um 10.00 Uhr über die Vergabeplattform gestellt werden. Nicht rechtzeitig gestellte Bieterfragen können unbeantwortet bleiben.
Die Zentrale Vergabestelle ist für das gesamte Vergabeverfahren zuständig. Daher ist sämtliche Kommunikation mit dieser zu führen.
Informationspflicht nach DSGVO (siehe Abschnitt Informationsblätter):https://www.landkreis-harburg.de/vergabestelle
Die fehlenden Unterlagen werden gem. § 16a VOB/A EU innerhalb einer angemessenen Nachfrist nachgefordert.
Nachweis der Qualifikation (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Mit Angebotsabgabe sind der zum Einsatz vorgesehene Polier, der verantwortliche Bauleiter, der Koordinator gem. ZTV-ING und der Aufsteller der Planung verbindlich im Formblatt 107 zu benennen. Diese sollten in den letzten 5 Jahren vergleichbare Baumaßnahmen ordnungsgemäß ausgeführt haben.
Die für das Projekt eingesetzten verantwortlichen genannten Mitarbeiter müssen über Sprachkenntnisse auf einem Kompetenzniveau mindestens (C1) der Deutschen Sprache in Wort und Schrift verfügen.
Der projektverantwortliche Mitarbeiter für Ingenieurleistungen soll mind. einen Bachlorabschluss in dem ausgeschriebenen Fachbereich haben.
Nachweis von Referenzen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Vorlage geeigneter Referenzen über die Ausführung von Bauleistungen in den letzten 5 Kalenderjahren,die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind.
Als vergleichbare Leistungen werden anerkannt:- Neubau von Brückenbauwerk für den Straßenverkehr über eine Bahnstrecke,- Ingenieursplanung von Brückenbauwerk für den Straßenverkehr über eine elektrifizierte Bahnstrecke,- Neubau von Brückenbauwerk mit einem Überbaufeld für die Überführung des Straßenverkehrs,- Tief- und Straßenbau im Rahmen Neubau von Ersatzbauwerk einer Straßenüberführung
Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis):
Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Bitte beachten Sie, dass diese Bescheinigung nicht in der Präqualifizierungsdatenbank hinterlegt ist.
Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, falls das Unternehmen beitragspflichtig ist (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Alle Arbeitgeber bzw. Betriebe in bestimmten Wirtschaftszweigen sind verpflichtet, an Sozialkassen-Verfahren teilzunehmen, soweit diese auf allgemeinverbindlichen Tarifverträgen beruhen (§§ 5 Absatz 1 und Absatz 1a des Tarifvertragsgesetzes). Sozialkassen sind gemeinsame Einrichtungen von Tarifvertragsparteien (§ 4 Absatz 2 des Tarifvertragsgesetzes).
Alternativ reicht eine Bescheinigung darüber, dass keine Verpflichtung zur Teilnahme am Sozialkasse-Verfahren besteht.
Nachweis eines bestimmten Mindestjahresumsatzes in dem Tätigkeitsbereich des Auftrags (alle Angaben brutto) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Angaben zum Jahresumsatz in dem Tätigkeitsbereich in den letzten drei abgeschlossenen GeschäftsjahrenDer geforderte Mindestjahresumsatz in demTätigkeitsbereich des Auftrages beträgt: 8.000.000 EUR.
Eigenerklärung zu Art. 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): - Eigenerklärung, dass der Bieter/ die Bieter einer Bietergemeinschaft keinen Bezug zu Russland im Sinne des Art. 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands hat/ haben (das entsprechende Formular "Eigenerklärung-VO-2022-833.pdf" liegt in den Vergabeunterlagen)Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentlichen Aufträge nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Dies umfasst sowohl unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftretende Personen oder Unternehmen als auch mittelbar, mit mehr als zehn Prozent, gemessen am Auftragswert, beteiligte Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher.
Erklärung zu Mindestentgelte nach NTVergG (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Die Einhaltung der Vorgaben des NTVergG (Mindestentgelte) ist durch Abgabe einer Erklärung zur Umsetzung des NTVergG (entsprechendes Formular liegt in den Vergabeunterlagen) zu bestätigen.Sofern Nachunternehmer eingesetzt werden, ist die Erklärung zu den Mindestentgelten auch zusätzlich von diesen einzureichen.
Erklärung zur Insolvenz bzw. Liquidation (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):
Erklärung zur Zahl der in den letzten 3 Jahren jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte, gegliedert nach Lohngruppen, mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis):
Freistellungsbescheinigung vom Finanzamt (nach § 48b EStG) (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis):
Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug oder Eintragung in der Handwerksrolle (Handwerkskarte) bzw. bei der Industrie- und Handelskammer (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis):
Nachweis eines bestimmten Mindestjahresumsatzes (alle Angaben brutto) (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Angaben zum Jahresumsatz in den letzten drei abgeschlossenen GeschäftsjahrenDer geforderte Mindestjahresumsatz beträgt: 28.000.000 EUR
Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung (Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung): Nachweis über die Höhe der Betriebshaftpflichtversicherung von mind. 10.000.000,- EUR (jeweils für Personen- und Sachschäden).
Einzureichende Unterlagen:
* Mit dem Angebot** Mittels Eigenerklärung:- Erreichbarkeit Baustelle und Teilnahme Baubesprechungen: Erklärung das eine Erreichbarkeit der Baustelle im Bedarfsfall durch den projektverantwortlichen Mitarbeiter innerhalb von 60 Minuten gewährleistet ist sowie die Teilnahme an Baubesprechungen vor Ort auf der Baustelle von Ihm gewährleistet wird.- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen oder dass bei Vorliegen eines oder mehrerer Ausschlussgründe eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB durchgeführt wurde- Eigenerklärung zur Eignung: Die Eigenerklärung ist nicht notwendig, sofern Ihr Betrieb präqualifiziert sind. In diesem Fall reicht die Angabe der Präqualifikations-Nr. im Angebotsschreiben.
- Urkalkulation (im verschlossenem Umschlag) auf Anforderung der Vergabestelle