Die Heinrich-Schüren-Schule und die dazu gehörige Sporthalle stammen aus dem An-fang der 1970-iger Jahre. Der bauliche Zustand weist erhebliche Mängel im Bereich der Gebäudehülle auf, so bestehen seit längerem Undichtigkeiten im Dach und in der Fassade.
Aus Sicht des Auftraggebers ist aufgrund des Gesamtzustandes der Gebäude und unter Berücksichtigung der Lebenszykluskosten ein Neubau die wirtschaftlichste Variante.
Vorgesehen ist die Errichtung eines dreigeschossigen Neubaus sowie eine Ein-Feldturnhalle auf der Freifläche des Schulgeländes. Auf diese Weise können die bestehenden Gebäude bis zur Fertigstellung des Neubaus weitergenutzt werden.
Bei den Neubauplanungen werden neben energetischen Gesichtspunkten auch die Standards des modernen Schulbaus berücksichtigt. Räumliche Clusterbildungen pro Jahrgangsstufe bilden ein Lernhauskonzept mit offenen "Marktplätzen" ab. Als Planungsgrundlage dient das standardisierte Raumprogramm für Ganztagsschulen im Primarbereich. Das Raumprogramm bildet die Heinrich-Schüren-Schule als dreizügige Schule inklusive Kooperationsklasse mit der Montessori-Schule und Räumlichkeiten für den Schulkindergarten ab.
Die Kosten für den Neubau der Grundschule wurden auf rd. brutto 22,7 Mio. EUR geschätzt. Die Kosten für den Neubau der Sporthalle wurden auf rd. brutto 6,2 Mio. EUR geschätzt.
Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der
- Tragwerksplanung (§§ 49 ff. HOAI), Leistungsphasen 1 bis 6
Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 4 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen
Preiskriterium für "Niedrigster Preis (ohne Kriterien)"
Auf die Frist nach § 160 Abs. 3 Satz1 Nr. 4 GWB, wonach ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden muss, wird hingewiesen.
Anfragen - auch in Bezug auf Ortsbesichtigungen - können unter: https://vergabe.niedersachsen.de gestellt werden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass die Kommunikation über das elektronische Vergabeportal erfolgt.
Unterlagen zur Prüfung des Angebotes werden nachgefordert.
Ausschlussgründe nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, 19 Mindestlohngesetz, 21 Arbeitnehmerentsendegesetz, 98c Aufenthaltsgesetz, 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, 22 Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz, 4 und 8 NTVergG werden dem nationalen Recht entsprechend geprüft.
Haftpflichtversicherung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungs-summen:- mindestens 3,0 Mio. EUR für Personenschäden, - mindestens 1,5 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g. Deckungssummen pro Jahr betragen. Bei einer Bietergemein-schaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
Gesamtumsatz (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Erklärung über den Gesamtumsatz des Bieters in den letzten drei abgeschlos-senen Geschäftsjahren (2022, 2023, 2024).
Personal (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Anzahl der in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jahresdurch-schnittlich sowie aktuell im auftragsrelevanten Bereich (Tragwerksplanung) beschäftigten Personen, gegliedert nach:
a) Geschäftsführer*innen / Inhaber*innen / Partner*innenb) Mitarbeiter*innenc) Technische Zeichner*innen und sonstige Mitarbeiter*innen
Erfahrungsnachweis (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Erfahrungsnachweis des Bieters (des/der Büros) in Form der Benennung von mindestens drei Referenzprojekten innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2021), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind (Tragwerksplanung).Vergleichbar sind nur folgende Planungsleistungen:
- Das Leistungsbild Tragwerksplanung muss erbracht worden sein.- Die Planungsanforderungen müssen mindestens der Honorarzone III entsprechen.- Das Bauvorhaben muss Bauwerkskosten (KG 300 und 400) in Höhe von mindestens 10 Mio. EUR haben.- Das Bauvorhaben muss nach dem 01.01.2021 und bis Ablauf der Frist zur Abgabe der Angebote abgeschlossen sein, d. h. die Bauleistungen müssen abgenommen und das Objekt vom Nutzer in Betrieb genommen sein.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben not-wendig:- Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse)- Art der Maßnahme (Neubau, Sanierung, Umbau, Erweiterung)- Art der Nutzung (Schulgebäude, Bildungsgebäude, Sonstige)- Kurze Beschreibung des Projekts - Honorarzone- Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen)- Bauwerkskosten KG 300 + 400 (brutto)- Projektzeitraum (Beauftragung / Baubeginn / Abnahme / Inbetriebnahme)
Keine Angaben