Sanierung Sporthalle Robert-Bosch-Gesamtschule
Im Bereich der Sanitärtechnik werden die Dusch- und WC-Räume erneuert. Hierbei werden 18 St.WCs, 14 St. Einzelwaschtische, drei Doppelwaschtische und sieben Dreifachwaschtische inklusiveAusstattungsgegenstände wie Bürstengarnituren, Rollenhalter Seifenspender etc. verbaut. An denWaschtischen kommen opto-elektronisch gesteuerte Armaturen zum Einsatz. In den Duschräumenwerden 20 St. Duschrinnen und 34 St. Duschpaneele installiert. Es entstehen außerdem dreibarrierefreie WCs und ein barrierefreier Duschraum mit rollstuhlgerechter Ausstattung.Das Warmwasser für die Duschen und die angrenzenden WC-Anlage wird zentral über eineFrischwasserstation bereitgestellt. Die WC-Anlage erhält nur Kaltwasser, ausgenommen die beidenbarrierefreien WCs, in denen kleine Elektro-Durchlauferhitzer zum Einsatz kommen. Alle Duschräumedie barrierefreien WCs sowie das von aussen zugängliche WC erhalten Zapfstellen zuReinigungszwecken.Die Rohrinstallation wird in Edelstahl ausgeführt. Benötigt werden 1.350 m Rohr einschließlich FormundVerbindungsstücke sowie Armaturen und Dämmung. Zur Einhaltung hygienischer Verhältnissekommen zwei automatische Hygienespülungen zum Einsatz. Zur Vermeidung von Stagnation werdenalle Anschlussobjekte durch Einschleifen eingebunden und es werden 41 St.Zwangsdurchströmungen vorgesehen.Es gibt zwei Putzmittelräume und eine Teeküche mit Kaltwasseranschluss. Für dieWarmwasserbereitung kommen Elektro-Durchlauferhitzer zum Einsatz.Für die Abwasserentsorgung werden 150 m Abwasserleitung aus PP einschließlich Form- undVerbindungsstücke benötigt.In der Technikzentrale ist eine Hebeanlage für einen bestehenden Unterflurbehälter vorgesehen.Die Sicherstellung der Wärmeversorgung erfolgt durch eine bauseitige Fernwärmestation. An dieseStation wird das Heizungsnetz mit allen erforderlichen Komponenten, wie Pumpe, Schlamm- undSchmutzfänger sowie Druckhaltung und Sicherheitseinrichtung, angeschlossen. Es werden siebenHeizkreise mit Hocheffizienzpumpen, Absperr- und Regelventilen, Schmutzfängern undRückschlagkappen sowie die erforderlichen Messgeräten für Wassertemperaturen und Systemdruckaufgebaut.Die Umkleide-, Dusch- und WC-Räume erhalten 35 St. Stahl Röhrenradiatoren. Die Räume auf derOstseite des Gebäudes erhalten 5 St. Bankradiatoren. Die Flure, Putzmittel- und Technikräume sowieder Eingangsbereich erhalten werden mit 7 St. Flachheizkörpern ausgestattet. Die 12 bestehendenHeizkörper in der Laufhalle erhalten nur neue Thermostatventile ohne Thermostatkopf sowieRücklaufverschraubungen und Entlüftungsventile und werden wieder an die bestehendeHeizungsleitung angeschlossen. Alle anderen Heizkörper werden mit einem Thermostatventil mitThermostatkopf als Behördenmodell ausgestattet. Die Beheizung des Hallenbereiches erfolgt über 10Deckenstrahlheizplatten, die über vier Zonenventile geregelt werden.Für die Warmwasserbereitung ist eine Frischwasserstation mit Pufferspeicher vorgesehen.Für das Heizungsverteilnetz und die Anbindeleitungen der Heizkörper werden 1600 mStahlgewinderohr inklusive Form- und Verbindungsstücke sowie Armaturen und Dämmung benötigt.Für sämtliche Durchdringungen durch Brandwände und Decken sind sanitär- und heizungsseitigBrandschutzdurchführungen vorzusehen.
Das günstigste wertbare Angebot, welches alle Voraussetzungen und Eignungskriterien erfüllt, erhält den Zuschlag.
Das günstigste wertbare Angebot, welches alle gestellten Anforderungen erfüllt, erhält als wirtschaftlichstes Angebot den Zuschlag.
Die angegebene Laufzeit in Tagen bezieht sich auf Werktage, also ab Auftragserteilung 260 Werktage.
Gem. § 160 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unzulässig, soweit1.der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsvertrages erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 GWB bleibt unberührt,2.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,3.Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,4.mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Kernbohrungen und Isoliertechnik