Mindestanforderung:
Der Bieter muss eine Expertise in der Durchführung vergleichbarer Projekte vorweisen können. Konkret fordert der Auftragnehmer die Nennung von mindestens 3 Referenzprojekten, wo Ofensteuerungen in einer mit dem Leistungsverzeichnis vergleichbaren Art und Weise für Brandöfen nach DIN EN 1363-1 oder DIN 4102 realisiert wurden. Die Projekte müssen abgeschlossen sein. Die Erfahrungen dürfen maximal 6 Jahre (Stichtag: Ablauf der Teilnahmefrist) zurück liegen.
Die Referenzen sind zu benennen und auf Wunsch des Auftraggebers ist die Möglichkeit eines Ortsbesuches zu geben.
Hinweis:
Die Referenzprojekte müssen eindeutig demjenigen Unternehmen als Auftragnehmer des Referenzauftraggebers zugeordnet werden können, das sich zum Nachweis seiner Eignung in dem Teilnahmeantrag darauf beruft.
Die Darstellung der Referenzen hat unter Nutzung des von der Vergabestelle zur Verfügung gestellten Vordrucks zu erfolgen. Der Vordruck ist von den Unternehmen vollständig auszufüllen und dem Teilnahmeantrag beizufügen. Für jede Referenz ist ein Formblatt auszufüllen. Das Formblatt ohne Angabe der Referenznummer (1, 2 und 3) ist für Referenzen, die über die Mindestanzahl hinausgehen zu verwenden und entsprechend zu vervielfältigen.
Die Vergabestelle behält sich die Überprüfung der Darstellung der Unternehmen im Referenzvordruck bei dem angegebenen Referenzauftraggeber sowie eigene Ermittlungen im Rahmen der materiellen Eignungsprüfung vor.
Sind mehr als 3 Bewerber vorhanden, die entsprechend den in dem Abschnitt 5.1.9 der EU-Bekanntmachung genannten Eignungskriterien geeignet sind (d. h. die die festgelegten objektiven Kriterien erfüllen und damit über die entsprechende berufliche Befähigung verfügen sowie wirtschaftlich und finanziell sowie technisch und beruflich leistungsfähig sind) und bzgl. welcher kein Ausschluss nach § 147 GWB i. V. m. §§ 123, 124 GWB erfolgt, werden aus dem Bewerberkreis 3 Bewerber von der Vergabestelle ausgewählt und zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Die Auswahl der zur Angebotsabgabe aufzufordernden Bewerber erfolgt gem. § 51 Abs. 1 VgV anhand von objektiven und nichtdiskriminierenden Anforderungen, anhand der Anzahl der eingereichten Referenzen.
Die Ermittlung der Rangfolge erfolgt anhand der Gesamtanzahl von gebauten Ofensteuerungen in einer mit dem Leistungsverzeichnis vergleichbaren Art und Weise für Brandöfen nach DIN EN 1363-1 oder DIN 4102 (Referenzen) in den letzten 6 Jahren. Die Gleichartigkeit bzw. Gleichwertigkeit ist vom Bewerber ausführlich darzustellen. Diese Referenzen sind anhand des Formblattes "Angabe der Referenzprojekte" anzugeben. Für jede Referenz ist ein Formblatt auszufüllen. Das Formblatt ohne Angabe der Referenznummer (1, 2 und 3) ist für Referenzen, die über die Mindestanzahl hinausgehen zu verwenden und entsprechend zu vervielfältigen.
Die 3 Bewerber mit der höchsten Anzahl an Ofensteuerungen werden zur Angebotsabgabe aufgefordert. Sollten auf Rang 3 mehrere Bewerber mit der gleichen Anzahl stehen, werden mehr als 3 Bewerber zur Angebotsabgabe aufgefordert.
Sind nicht mehr als 3 Bewerber vorhanden, die die Mindestanforderungen erfüllen, erfolgt keine Begrenzung der Zahl der Bewerber. Alle Bewerber, die über die geforderte Eignung verfügen, werden in diesem Fall zur Angebotsabgabe aufgefordert.