Die Wasserversorgung Sulinger Land beabsichtigt die Kläranlage Sulingen zu einer zentralen Abwasserbehandlungsanlage auszubauen und mittelfristig die Kläranlagen Ehrenburg, Kirchdorf und die Teichkläranlage Varrel aufzugeben. Die Kläranlage Sulingen mit einer Ausbaugröße von 21.000 EW soll im laufenden Betrieb für eine Kapazität von 40.000 EW umgebaut bzw. erweitert werden. Die Kläranlagenerweiterung umfasst neben den Ausbau der biologischen Reinigungsstufe auch den Neubau einer Schlammfaulung inklusive Gasverwertung.
Leistungsumfang Gewerk E2: Notstromaggregat:
Die Wasserversorgung Sulinger Land plant die zurzeit im Erdgeschoss des Rechengebäudes installierte NEA - Anlage, bestehend aus Aggregat, Steuerschrank und Tank, durch eine neue NEA-Anlage im Container zu ersetzen.
Geplant ist eine neue Station an der Grundstücksgrenze im Bereich der vorh. Kläranlagenzufahrt. Diese neue NEA - Anlage soll dann künftig die gesamte Kläranlage im Notstomfall für 72 h mit Energie versorgen.
Die Anlage besteht aus einem Container - Gebäude, Aggregat, Steuerschrank incl. 630 A Einspeiseschalter ( Netz-Synchron fähig ), Tagestank 250 l und Vorratstank 4.500 l ( ausreichend für 72 h Notstrom-Betrieb bei Vollast).Die Tanks sind mit Zulassungs-Dokumenten auszuführen.
Vor der Ausführung ist die Anlage beim zuständigen Landkreis anzuzeigen incl. der erforderlichen Dokumente.
Vor der 1. IBN ist die Anlage vom TÜV abzunehmen. Es besteht eine Prüfpflicht durch eine zugelassene Person alle 5 Jahre.
Niederspannungsverteilung, Erdungsanlage und Zubehör. Zur optimalen Koordination des Bauablaufs soll die Station so weit wie möglich ausgebaut und mit allen Komponenten bestückt auf die Baustelle geliefert werden. Allenfalls Komponenten von untergeordneter Bedeutung können nachgeliefert werden. Als Fundament ist ein Beton - Streifen - Fundament vorgesehen.