L391_FBE
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr - Geschäftsbereich Hannover
Dorfstraße 17-19
30519
Hannover
Deutschland
+49 51139936-0
+49 51139936-299
eVergabe-H@nlstbv.niedersachsen.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YY6RA8W

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YY6RA8W/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Das Land Niedersachsen vertreten durch die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hannover (nachfolgend AG genannt) - beabsichtigt die Fahrbahnerhaltung der Landesstraße 391 durchzuführen.
Der zu sanierende Bereich umfasst die L 391 OD Egestorf am Deister Abschnitt 60 Station 32 -208 und Abschnitt 70 Station 0 - 1.340.
Die Fahrbahn der L391 ist gemäß RStO 12, der Belastungsklasse Bk 3,2 zuzuordnen.
Zur Absenkung der Asphaltmischguttemperatur sind nachfolgend aufgeführten Varianten zugelassen.
Die Wahl des Verfahrens obliegt dem Auftragnehmer.
Ohne Erprobungsstrecke:
- Variante A1: Einsatz von viskositätsveränderten Bitumen
- Variante B: Einsatz von viskositätsverändernden Zusätzen
- Variante C: Einsatz von Schaumbitumen
Mit Erprobungsstrecke:
- Variante A2: Einsatz von viskositätsveränderten Bitumen nach den TL VBit-StB, in Kombination mit Produkten, die nicht in der "Erfahrungssammlung TA" enthalten sind.
- Variante D: Einsatz von Produkten aus der "Pilotproduktliste TA" sowie von Produkten, die bisher nicht in der "Pilotproduktliste TA" geführt sind.
Die vorgenannten Verfahren sind jeweils in Verbindung mit Absaugeinrichtungen am Straßenfertiger anzuwenden, um die Emission von Dämpfen und Aerosolen aus der Heißverarbeitung
von Bitumen zu minimieren.
Zur Einhaltung der Arbeitsplatzgrenzwerte ist, in Abhängigkeit der jeweiligen Randbedingungen, eine Absenkung der Herstell- und Einbautemperaturen des Asphaltmischgutes um ca. 20 K vorzusehen. Bei der Wahl von Verfahren mit Erprobungsstrecken sind die hierfür
geltenden zusätzlichen Anforderungen zu berücksichtigen.

Weiteres Siehe Leistungs-, Bau-, Ausführungsbeschreibung.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Siehe Leistungs-, Bau-, Ausführungsbeschreibung.

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Die Ausführungsfristen sind den besonderen Vertragsbedingungen zu entnehmen.

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Verlangte Nachweise für die Beurteilung der Eignung des Bieters

Der Bieter hat zum Nachweis:
seiner Fachkunde
seiner Leistungsfähigkeit
seiner Zuverlässigkeit
und auf Verlangen
Angaben gemäß § 6a VOB/A zu machen.
Näheres siehe Vergabeunterlagen:
Anlagen A - HVA B-StB Vordruck "Vorzulegende Unterlagen"

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Wesentliche Finanzierungs- und Zahlungsbedingungen:
- Abschlagszahlungen und Schlusszahlungen nach VOB/B und weitere Besondere Vertragsbedingungen.

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

-Sicherheit für die Vertragserfüllung (§ 17 VOB/B)-
Soweit die Auftragssumme bei einem Auftrag im Offenen Verfahren oder in einer Öffentlichen Ausschreibung mindestens 250.000 Euro ohne Umsatzsteuer beträgt, ist Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von 5 % der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer ohne Nachträge) zu leisten.
-Sicherheit für Mängelansprüche (§ 17 VOB/B)-
Nach erfolgter Abnahme ist Sicherheit für Mängelansprüche zu leisten. Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt 3 % der vorläufigen Abrechnungssumme (Auftragssumme einschließlich Nachträge) inkl. Umsatzsteuer zum Zeitpunkt der Abnahme.

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Für die Einreichung des Angebots wird keine bestimmte Rechtsform zwingend vorgeschrieben. Sofern der Zuschlag an eine Bietergemeinschaft erteilt werden soll, ist für die vertragsgemäße Auftragsausführung der Zusammenschluss zu einer gesamtschuldnerisch haftenden Arbeitsgemeinschaft zwingend erforderlich. Diese muss durch ein von allen Mitgliedern bevollmächtigtes Mitglied (federführendes Mitglied) gegenüber dem Auftraggeber rechtsverbindlich auftreten. Alle Mitglieder der Bietergemeinschaft haften für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen gesamtschuldnerisch.

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

24.06.2026 10:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

24.07.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

24.06.2026 10:00 Uhr

Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr (NLStBV), GB Hannover, Dorfstraße 17-19, 30519 Hannover
https://vergabe.niedersachsen.de
Digitaler Submissionsraum

Die Öffnung der elektronisch eingereichten Angebote wird gemäß § 14 VOB/A lediglich durch mindestens zwei Vertreter des Auftraggebers durchgeführt. Bieter und Bevollmächtigte sind bei der Öffnung nicht zugelassen.

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

1. Kommunikation und Bieterfragen:
Die gesamte Kommunikation (inkl. Bieterfragen, Rügen und die Angebotsabgabe) im Rahmen dieses Vergabeverfahrens hat ausschließlich elektronisch über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform zu erfolgen. E-Mails, Faxe oder telefonische Anfragen werden nicht bearbeitet und fließen nicht in das Verfahren ein. Rückfragen zu den Vergabeunterlagen sind rechtzeitig, spätestens jedoch bis 24 Stunden vor der Submission über die Plattform einzureichen.

2. Einsatz von Nachunternehmern / Eignungsleihe:
Beabsichtigt der Bieter, sich bei der Erfüllung des Auftrages der Fähigkeiten anderer Unternehmen zu bedienen (Eignungsleihe) oder Teile der Leistung an Nachunternehmer zu vergeben, sind diese bereits mit dem Angebot namentlich zu benennen. Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle sind für diese Unternehmen die entsprechenden Eignungsnachweise sowie Verpflichtungserklärungen unverzüglich vorzulegen.

Dieses Verfahren unterliegt den Bestimmungen des Niedersächsischen Tariftreue- und Vergabegesetzes (NTVergG). Die Bieter haben zwingend die Vorgaben zur Tariftreue, zum Mindestentgelt sowie ggf. weitere geforderte Erklärungen nach dem NTVergG einzuhalten. Die entsprechenden Formblätter sind den Vergabeunterlagen beigefügt und müssen zwingend ausgefüllt mit dem Angebot eingereicht werden. Ein Fehlen dieser Erklärungen führt nach erfolgloser Nachforderung zwingend zum Ausschluss des Angebots.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr
Göttinger Chaussee 76A
30453
Hannover
Deutschland
+49 5113034-01
+49 5113034-2099
poststelle@nlstbv.niedersachsen.de
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