Verfahrensangaben

Stahl- und Metallbau - Neubau IMPC, Geb. 2441, Beethovenstraße, 38106 Braunschweig

VO: VOB Vergabeart: Vergabebekanntmachung Status: Veröffentlicht

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Technische Universität Braunschweig, Geschäftsbereich 3 - Gebäudemanagement
03-0141322300-66
Spielmannstraße 10
38106
Braunschweig
Deutschland
DE911
Abteilung 39
vob-gb3@tu-braunschweig.de
+49 531391-4420
+49 531391-4450

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Landesebene
Bildung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
+49 4131153308
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 4131153-306
+49 4131152-943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Bauleistung

CPV-Codes

45262670-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Bei dem Neubau IMPC - Institut für Medizinische und Pharmazeutische
Chemie für die TU Braunschweig handelt es sich um ein Lehr- und
Forschungsgebäude, das angrenzend zu bestehenden Institutsgebäuden in Massivbauweise errichtet werden soll. Es entstehen verschiedene Unterrichtsräume und Praktikumslabore für die studentische Ausbildung sowie Labor- und Bürobereiche für die pharmazeutische Forschung.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Gitterroste und Podeste
Für den Pumpensumpf ist eine Gitterrostabdeckung mit ausziehbarer Schachtleiter zu erstellen. Die Gitterroste sind aus einem Tragstab von ca. 30 x 2 mm, einem Füllstab von 30 x 2 mm aus S235JR und einer Winkel-Randeinfassung zu fertigen. Im Bereich der Schachtleiter ist das Gitterrost mit Scharnieren herzustellen, die im geöffneten Zustand an dem dahinter befindlichen Gitterrost arretiert wird.

Im fünften Obergeschoss werden Gitterrosttreppen in unterschiedlichen Höhen, mit oder ohne Podeste, hergestellt. Die Treppen sind mit einer rutschhemmenden Sicherheitsantrittskante zu montieren. Im Türbereich sind die eingelegten Gitterroste reversibel auszuführen, um eine Reinigung des darunter befindlichen Luftraums zu gewährleisten.

Geländer TRH01 und TRH02
In den zwei Treppenhäusern ist im Treppenauge ein Geländer mit 10 mm Stahlblech Geländertafeln zu erstellen. Die Geländertafeln sind nicht sichtbar auf die im Treppenlauf eingelassenen Ankerplatten zu
verschweißen. Sämtliche Schweißnähte sind bündig auszuschleifen. Im Anschluss werden die Geländertafeln vom Maler AN lackiert.

Die Handläufe bestehen aus Stahlbügeln die entweder auf die Geländertafeln verschweißt oder auf den Sichtbetonflächen mit Hilfe von runden Sockelplatten und senkkopfschrauben montiert werden. Auf den
Stahlbügeln ist ein Flachstahl aufzuschweißen. Auf diesen Flachstahl ist der Handlauf aus geöltem Eichenholz aufzukleben.

Absturzsicherung Foyer
Die Absturzsicherung sowie die Stahlwange sind aus feuerverzinkten Stahlteilen in möglichst großen Elementen zu fertigen.

Im Foyer werden die Sichtbeton-Treppenläufe sowie die Stirnseiten der Geschosse seitlich mit einer vollflächigen, Stahlwange verkleidet. Die Stahlwange ist in gerader, leicht schräger und
in den Treppenstufen folgender gezackter Ausführung herzustellen. Die Montage der Stahlwangen erfolgt in Kombination: Die erste, vollflächige Stahlwange bildet die Basis und wird mit einer schmaleren Stahlwange mit einer Höhe von 100 mm verbunden. Die zweite Stahlwange wird ab der Oberkante der ersten Stahlwange angeschweißt. Die Schweißnähte sind verschliffen auszuführen.

Die Absturzsicherung besteht aus Flachstahlprofilen, die mit acht dazwischen verschweißten Stahlrundstäben als Gurte versehen sind. Der Handlauf ist gemäß den bereits erwähnten Handläufen im TRH01 und TRH02 herzustellen. An dieser Stelle fungiert der Handlauf zudem als Überkletterschutz.

Absturzsicherungen Dachflächen und Terrassen
Auf den Terrassen und Dachflächen sind Absturzsicherungen aus verzinktem Flachstahl auf Stahlschwertern zu verschweißen. Die Stahlschwerter sind, auf die am Beton befestigten, mit thermischer Entkopplung montierten Stahlpatten zu verschrauben. Die Absturzsicherung ist in größtmöglichen Elementen zu fertigen und vor Ort zu verschrauben.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR
226.492,48
EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Beginn / Ende
14.07.2026
30.11.2026
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Beethovenstraße
38106
Braunschweig
Deutschland
DE911

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

Bewertung erfolgt über prozentual gewichtete Kriterien

Zuschlagskriterium

Preis
Preis

Angebotswertung: Zuschlagskriterium Preis; Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

Gewichtung
100,00
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Angaben zur Beendigung des Aufrufs zum Wettbewerb in Form einer Vorinformation

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Der Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft

siehe Vergabeunterlagen

Fairere Arbeitsbedingungen

siehe Vergabeunterlagen

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Internationales Beschaffungsinstrument

Sonstiges / Weitere Angaben

Einlegung von Rechtsbehelfen

Rüge innerhalb von 10 Tagen gegenüber dem Auftraggeber gem. § 160 Abs. 3 GWB. Gemäß § 160 Abs. 1 GWB leitet die Vergabekammer ein Nachprüfungsverfahren nur auf Antrag ein. Der Antrag ist unzulässig, soweit der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt (§ 160 Abs. 3 Nr. 1 GWB). Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 2 GWB ebenfalls unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Der Vergabenachprüfungsantrag ist ferner nach § 160 Abs. 3 Nr. 3 GWB unzulässig, soweit Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden. Der Nachprüfungsantrag ist gemäß § 160 Abs. 3 Nr. 4 GWB schließlich dann unzulässig, soweit mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind. Für die weiteren Voraussetzungen der Zulässigkeit wird auf §§ 160 und 161 GWB verwiesen.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Angebotsabgabe ist ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Niedersachsen - www.vergabe.niedersachsen.de zugelassen. Voraussetzung für die Abgabe eines elektronischen Angebots ist die Registrierung auf der Vergabeplattform Vergabemarktplatz Niedersachsen (www.vergabe.niedersachsen.de) und die anschließende Aktivierung der Teilnahme am Verfahren. Registrierung und Teilnahme sind für Unternehmen kostenfrei. Nur ordnungsgemäß registrierte, am Verfahren teilnehmende Unternehmen werden automatisch über Änderungen an den Vergabeunterlagen oder über Antworten auf Fragen zum Vergabeverfahren informiert. Der Bieter verpflichtet sich mit der Registrierung auf der Vergabeplattform (Vergabe.Niedersachsen) gegenüber dem Auftraggeber, das Nachrichtenpostfach für den Empfang rechtserheblicher Erklärungen in dem betreffenden Vergabeverfahren zu nutzen. Abweichende Mitteilungen/Informationen des Portalbetreibers sind unerheblich.

Bieterfragen / Informationen etc. sind ausschließlich über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform www.vergabe.niedersachsen.de an die Vergabestelle zu richten, Rückantworten / sachdienliche Informationen zum Vergabeverfahren werden auf ebendiesem Weg von der Vergabestelle kommuniziert; von telefonischen Kontaktaufnahmen ist abzusehen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass telefonische Kontaktaufnahmen / Auskünfte keine bindende Wirkung haben. Ferner erklärt sich der Bewerber bzw. der Bieter bei der Verfahrensteilnahme bereit bzw. verpflichtet sich, etwaige Anhänge von der Vergabestelle über die Vergabeplattform oder eine bestimmte E-Mail Adresse übersandten Nachrichten zu öffnen. Bitte beachten Sie außerdem, dass eingehende Bieterfragen aufgrund der Schließung der TU Braunschweig über die Weihnachtsfeiertage und über den Jahreswechsel frühestens ab dem 05.01.2026 bearbeitet werden können.

Die Bewerber / Bieter, die von der Möglichkeit der freiwilligen Registrierung auf der Vergabeplattform keinen Gebrauch machen, müssen sich selbstständig, z.B. durch eigenverantwortlichen regelmäßigen Abruf, über den Stand des Verfahrens informieren, etwa ob zusätzliche Auskünfte gegeben oder Vergabeunterlagen geändert wurden. Informationen über die Vergabeplattform und die technischen Voraussetzungen für deren Nutzung erhalten Sie unter https://support.cosinex.de/unternehmen/. Telefonischen Support zur Vergabeplattform leistet die Hotline der Vergabeplattform, die telefonisch unter der Rufnummer 0900-1-267463 (1,49 EUR pro Minute aus dem deutschen Festnetz, Mobilfunkkosten können abweichen) zu erreichen ist.

Ergebnis

Allgemeine Angaben

Gewinnerauswahl

Es wurde mindestens ein Gewinner ermittelt.
Angaben zu den Angeboten

Anzahl der eingegangenen Angebote / Teilnahmeanträge

10
10
0

Größe der Unternehmen

10
2
7
1

Herkunft der Unternehmen

0
0

Überprüfung der Angebote

0
0
0
Angaben zum Auftrag

Angaben zum Wert des Auftrags

226.492,48
EUR
555.293,89
EUR
Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie
Internationales Beschaffungsinstrument

Vertrag

Allgemeine Angaben

Allgemeine Angaben

GB3 25/090-36 EU
Stahl- und Metallbau - Neubau IMPC, Geb. 2441, Beethovenstraße, 38106 Braunschweig
Bezuschlagte Wirtschaftsteilnehmer

Name und Anschrift des Hauptauftragnehmers

Rosenhagen GmbH
DE115648383
Kleines Unternehmen
Wallstraße 21
30938
Burgwedel
Deutschland
DE929
info@rosenhagen-metallbau.de
+49513994530-0
+49513994530-6
Nein
Deutschland
Vergabe von Unteraufträgen

Vergabe von Unteraufträgen

Nein
Angaben zum Auftrag

Informationen zum Vertragsabschluss

02.03.2026
20.03.2026

Angaben zum Wert des Auftrags

226.492,48
EUR

Angaben zum Angebot

Angebots-Nr. 9
---

Angaben zur Rahmenvereinbarung