Bei den Bauwerken handelt es sich um Brücken, Wehranlagen, Ufermauern oder
Großdurchlässe an Forstwegen. Die Baustellenorte verfügen über keinen
Stromanschluss. Wasser ist aus dem jeweiligen Bach zu entnehmen, bei größerem
Bedarf durch den Auftragnehmer zu stellen.
Die Bauwerke weisen diverse Schäden infolge fortgeschrittener Benutzung, Frostund
Niederschlagsereignissen auf. Im Wesentlichen handelt es sich um
Fugensanierungen, Reparaturen von Ausbrüchen und Abbrüchen, Ergänzung von
ausgefallenen Steinen, Behebungen von leichten bis mittleren Unterspülschäden,
sowie die Entrostung von Armierungsstählen und Unterzügen inklusive
Wiederanputzen beschädigter Betondecken. Die Bauwerke sind aus Natursteinen,
Stahlbeton, Ortbeton und allen denkbaren Mischformen aufgebaut. Anzutreffen
sind Gewölbe, Rahmenprofilteile und Stahlbetonbrücken.
I.d.R. ist eine leistungsfähige Wasserhaltung durch den Auftragnehmer
erforderlich. Vor Baubeginn ist jedes Bauwerk gründlich zu reinigen, abschließend
ist eine manuell hergestellte Wasserabführung her zu richten. Während der
Bauarbeiten sind Vorkehrungen gegen eine Verunreinigung und Beschädigung der
ökologischen Gewässereigenschaften insbesondere durch Bindemittel, eingesetzte
Materialien, Treib- und Schmierstoffe zu verhindern. Sämtliche Arbeitsorte sind
sauber und aufgeräumt zu verlassen. Die Bauwerke müssen teilweise vorher
freigeschnitten werden. Teilweise sollen auch Holzgeländer hergestellt werden.
Konkretisierende Hinweise zur Arbeitsausführung werden an jedem Bauobjekt
durch den Wegebaustützpunkt für den Auftragnehmer bindend bei der
Einweisung oder Bauvorbesprechung gegeben.
Der geplante Gesamtauftragswert (Addition aller Lose) beträgt ca. 112.000,-. Euro.
Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass kein Anspruch auf vollständigen
Abruf des Gesamtloswertes bzw. der gesamten Leistung je Los besteht.