Verfahrensangaben

Dienstleistungskonzession - Errichtung und Betrieb öffentlicher Ladeinfrastruktur ...

VO: VgV Vergabeart: Offenes Verfahren Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
13.02.2026
23.02.2026 10:00 Uhr

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Landkreis Harburg - Zentrale Vergabestelle
03353-0-97
Schloßplatz 6
21423
Winsen/Luhe
Deutschland
DE933
vergabestelle@LKHarburg.de
+49 41716930
+49 4171693991212

Angaben zum Auftraggeber

Körperschaften des öffentlichen Rechts auf Kommunalebene
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung
t:04131153308
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 4131150
+49 4131152943

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71314100-3
31681500-8
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Der Landkreis Harburg beabsichtigt, in Kooperation mit den drei Mitgliedsgemeinden Elbmarsch, Stelle und Salzhausen (im Nachgang "Konzessionsgeber", einen bedarfsgerechten Ausbau öffentlicher sowie halböffentlicher Ladeinfrastruktur (LIS) zur Nutzung durch Bürger:innen, Unternehmen und Besucher:innen sicherzustellen.

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Grundlage für den Aus- und Aufbau von öffentlichen Ladeinfrastrukturen im Landkreis Harburg stellt für die Flächen im öffentlichen Raum das Ladeinfrastrukturkonzept dar, das die Konzessionsgeber erarbeitet haben (Anlage 1 Ladeinfra-strukturprojekt). Das Ziel im Hinblick auf das geplante Ladeinfrastrukturangebot ist der strategische Aufbau einer bedarfsorientierten öffentlichen Ladeinfrastruktur für den Betrachtungszeitraum bis 2030. Für den Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur sollen rund 62 Standorte mit ungefähr 140 Ladepunkten ausgeschrieben werden. Etwa 3 % der Standorte sind zunächst als DC-Ladestationen vorgesehen, wobei dieser Anteil in Absprache erhöht werden kann, z. B. an verkehrsintensiven Knotenpunkten. Die Ladepunkte sollen den Anforderungen moderner Elektromobilität entsprechen und eine nachhaltige sowie nutzerfreundliche Infrastruktur bieten.
Gesucht wird ein Dienstleister, der die benötigte Ladeinfrastruktur auf Basis des zuvor erwähnten Ladeinfrastrukturprojektes errichten und betreiben kann. Dieser Dienstleister soll die Aufgaben der Nutzerverwaltung, Zugangskontrolle, Abrechnung sowie das Monitoring der Ladevorgänge komplett übernehmen (sog. "Betreibermodell"). Zu diesem Zwecke vergeben die Konzessionsgeber eine Konzession für die Planung, die Errichtung, den Betrieb sowie die Wartung und ggf. den Rückbau von öffentlicher LIS im Kreisgebiet.

Sämtliche Ladesäulen sind zu 100 % mit Strom aus erneuerbaren Energien zu betreiben.

Anforderungen an die Ökostromqualität
- Strom zu 100 % aus erneuerbaren Energien*
- Jährlicher Nachweis der Ökostromqualität über Herkunftsnachweise**

* Strom aus erneuerbaren, nichtfossilen Energiequellen, das heißt Wind, Sonne, geothermische Energie, Umgebungsenergie, Gezeiten-, Wellen- und sonstige Meeresenergie, Wasserkraft, und Energie aus Biomasse, Deponiegas, Klärgas und Biogas. Als Biomasse gelten nur Energieträger gemäß BiomasseV. Flüssige Biobrennstoffe und Biomasse-Brennstoffe haben zusätzlich den Nachhaltigkeitskriterien der BioSt-NachV zu genügen.

** Ein HKN muss mindestens die folgenden Angaben enthalten:
- die Kenndaten zur Erzeugungsanlage (Art, Typ, Standort, Leistung, Zeitpunkt der
Inbetriebnahme der Anlage, Beginn und Ende der Stromerzeugung)
- die erzeugte Strommenge (in Megawattstunden)
- die Art und den Umfang von Förderungen, die die Anlage bei ihrer Errichtung oder der Strom
bei seiner Produktion erhalten hat
- das Ausstellungsdatum des HKN, das ausstellende Land und eine eindeutige Kennnummer.

Der Konzessionsnehmer hat während der Vertragslaufzeit die, für eine LIS-Errichtung und deren Betrieb anzuwendenden, untergesetzliche Regelungen, die allgemein anerkannten Regeln der Technik und die einschlägigen technischen Normen in der jeweils geltenden Fassung eigenverantwortlich einzuhalten, zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses
insbesondere nachfolgende:

a) Verordnung (EU) 2023/1804 vom 13. September 2023 über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe und zur Aufhebung der Richtlinie 2014/94/EU (AFIR), sofern sie unmittelbar Pflichten des Betreibers von Ladepunkten regelt (insb. Art. 5 der Verordnung),

b) Verordnung über technische Mindestanforderungen an den sicheren und interoperablen Aufbau und Betrieb von öffentlich zugänglichen Ladepunkten für elektrisch betriebene Fahrzeuge (Ladesäulenverordnung - LSV) vom 09.03.2016 (BGBl. I S. 457), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 17.06.2023 (BGBl. 2023 I Nr. 156), in der jeweils aktuellen Fassung,

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
120

Dem Konzessionsgeber steht eine Verlängerung des Vertrags um 10 Jahre zu. Die Option ist mindestens 12 Monate vor Ende der Vertragslaufzeit in Text- oder Schriftform zu erklären. Der Vertrag endet mit Zeitablauf, ohne dass es einer Kündigung bedarf. Die stillschweigende Fortsetzung des Vertrags ist ausgeschlossen.

1
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Deutschland
DE933

Gemeinde Stelle
Samtgemeinde Elbmarsch
Samtgemeinde Salzhausen

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

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Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Zusätzliche Angaben

Die Ermittlung des wirtschaftlichsten Angebots erfolgt nach Maßgabe von § 58 Abs. 2 VgV i.V.m. § 127 Abs. 1 GWB nach dem besten Preis- /Leistungsverhältnis. Neben dem Preis werden vom Auftraggeber auch leistungsbezogene Kriterien bewertet.

Das wirtschaftlichste Angebot ergibt sich aus der höchsten, im Zuschlagskriterienkatalog (Anlage 4.1) erreichten, Leistungspunktzahl eines Bieters.

Der Bieter mit der höchsten Gesamtpunktzahl erhält den Zuschlag.

Eine Bewertung der Angebote erfolgt stets auf der Basis einer Bewertung anhand der vom AG festgelegten und im Folgenden genannten Zuschlagskriterien:

Kriterium 1: Wirtschaftlichkeit
Kriterium 1.1: Wirtschaftlichkeit aus Sicht der Nutzer:innen (40 %)
Kriterium 1.2: Wirtschaftlichkeit aus Sicht des Landkreises Harburg (10 %)
Gewichtung insgesamt 50 %

Kriterium 2: Betriebskonzept
Kriterium 2.1: Planung und Errichtung LIS/ Standortfindung (35 %)
Kriterium 2.2: Betrieb und Servicequalität der Ladeinfrastruktur / Entstörungsmanagement (15 %)
Gewichtung insgesamt 50 %

Berücksichtigung des Zuschlagskriteriums "Wirtschaftlichkeit der LIS" in der Gesamtbewertung:

Die einzelnen Kriterien und ihre Gewichtung sind der Anlage 4.1 (Zuschlagskriterien) zu entnehmen Mit 50 Prozent fließt für alle Lose das Kriterium Wirtschaftlichkeit der LIS in die Wertung ein, das in zwei Unterkriterien aufgeteilt ist und von welchem das Kriterium "Wirtschaftlichkeit aus Sicht der Nutzer:innen" ein größeres Gewicht gegenüber dem Kriterium "Wirtschaftlichkeit aus Sicht des Landkreises Harburg" eingeräumt wird. Das Kriterium "Betriebskonzept" deckt die zweite Hälfte der Wertung ab und unterteilt sich in die Unterkriterien "Planung und Errichtung der LIS" sowie in "Betrieb und Servicequalität der LIS".

Anforderungen an das zu erstellende Konzept:
Alle Bewerber haben mit ihrem Angebot ein Konzept einzureichen, welches den Umfang von 30 Seiten (DIN A4) unter Verwendung mindestens der Schriftgröße 11 nicht überschreiten darf. Zusätzliche Anlagen, die schwerpunktmäßig mit Grafiken anstatt Text versehen sein sollen, sind erlaubt. Der Um-fang der Anlagen darf dabei nicht mehr als 15 Seiten betragen. Alle Seiten, die den jeweils vorgegebenen Umfang überschreiten, werden im Rahmen der Wertung nicht berücksichtigt. Gleiches gilt für Inhalte, die in keinerlei Bezug zu den verlangten Darstellungen der Konzessionsgebenden stehen.

Inhaltlich sind zu den in der zuvor dargestellten Tabelle aufgeführten Unterkriterien 2.1. und 2.2. folgende Inhalte darzustellen:

Kriterium 2.1. Planung und Errichtung der LIS und Standortfindung:
Hinsichtlich des Kriteriums "Planung und Errichtung der LIS und Standortfindung" haben die Bewerber in ihrem Bieterkonzept unter Berücksichtigung der mit den Vergabeunterlagen bereitgestellten Daten darzustellen, wie sie bei der Planung und Errichtung der Ladeinfrastruktur beabsichtigen vorzugehen. Sofern Bewerber, alternative Standorte zu den in den Anlagen 2.1. und 2.2. vorgegebenen vor-schlagen möchten, sollten weiterhin zu diesem Aspekt Darstellungen erfolgen, um die Herangehensweise diesbezüglich nachvollziehbar zu schildern. Bezüglich der geforderten konkreten Inhalte wird auf die Kriterien in den Tabellen der Anlage 4.1. (Zelle D36) verwiesen. Im Konzept sollten nicht mehr als 20 der maximal einzureichenden Seiten zu dieser Thematik verfasst sein.

Kriterium 2.2. Betriebsbereitschaft und Servicequalität der LIS:
Bei diesem Kriterium haben die Bewerber in ihrem Konzept Angaben zum Inhalt "Betriebsbereitschaft und Servicequalität der LIS" zu machen (D38 der Anlage 4.1). Dabei sind Darstellungen zu den Unterkriterien 2.2.1.-2.2.4. gemäß der Anlagen 4. und den nachfolgenden Vorgaben zu leisten:
2.2.1.: Darstellung zur Betriebsbereitschaft einer LIS/ Entstörmanagement
2.2.2.: Darstellungen zu Wartung und Instandhaltung
2.2.3.: Darstellung zur Verfügbarkeit und Qualität einer Telefonhotline
2.2.4. Ökostromqualität

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Offenes Verfahren

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXTMYYDYT3JWPDE4

Einlegung von Rechtsbehelfen

Die Fristen des § 160 Abs. 3 Ziffer 1-4 GWB sind zu beachten. Danach ist ein Nachprüfungsverfahren unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von zehn Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 134 Absatz 2 bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Die Vergabeunterlagen (inkl. der Aufforderung zur Angebotsabgabe) sind im Internet unter dem oben unter Sonstige/Weitere Angaben - Kommunikationskanal genannten Link frei zugänglich abrufbar; einer Abforderung bei der Vergabestelle bedarf es somit nicht. Rückfragen der Bieter als auch die Antworten der Vergabestelle werden in anonymisierter Form allen Bewerbern im Internet unter dem vorgenannten Link zur Verfügung gestellt, soweit in den Antworten wichtige Aufklärungen über die geforderte Leistung oder die Grundlagen der Preisermittlung gegeben werden. Die Bieter sind angehalten regelmäßig unter der angegebenen Internetadresse die aktuellen Bewerberinformationen der Vergabestelle einzusehen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass sämtliche etwaigen Änderungen und Ergänzungen zu den Vergabeunterlagen ausschließlich im Internet unter dem angegebenen Link veröffentlicht werden.

Wichtiger Hinweis: Das Angebot/der Teilnahmeantrag inkl. aller Unterlagen ist ausschließlich über die entsprechende Funktion der Vergabeplattform einzureichen. Hierzu ist ausreichend Zeit einzuplanen. Bitte senden Sie Ihr Angebot / Ihre Bewerbung keinesfalls in Papierform, per E-Mail oder über die Kommunikationsfunktion der Vergabeplattform. Berücksichtigen Sie ggf. die Größenbegrenzungen der Vergabeplattform bezüglich der einzelnen Dateien sowie der gesamten Bewerbung. Sollten Probleme beim Hochladen der Unterlagen auftreten, wenden Sie sich bitte umgehend an den Betreiber der Vergabeplattform, protokollieren Sie dies und informieren Sie zusätzlich die Vergabestelle.

Bieterfragen sind ausschließlich an die Zentrale Vergabestelle über die Vergabeplattform "vergabe.Niedersachsen" (http://www.dtvp.de/Center) zu stellen.Dies gilt auch für Rügen sowie weitere vom Bieter abzugebende Stellungnahmen innerhalb der von der Vergabestelle festgelegten Fristen (z.B. Aufklärungsgesuche).

Bieterfragen sollen möglichst bis spätestens zum 13.02.2026 um 10.00 Uhr über die Vergabeplattform gestellt werden. Nicht rechtzeitig gestellte Bieterfragen können unbeantwortet bleiben.

Die Zentrale Vergabestelle ist für das gesamte Vergabeverfahren zuständig. Daher ist sämtliche Kommunikation mit dieser zu führen.

Informationspflicht nach DSGVO (siehe Abschnitt Informationsblätter):
https://www.landkreis-harburg.de/vergabestelle

Angebote

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Varianten / Alternativangebote

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Bindefrist

60
Tage

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Fehlende Unterlagen werden gem. § 56 VgV innerhalb einer angemessenen Nachfrist nachgefordert

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Erklärung zu Mindestentgelte nach NTVergG (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Die Einhaltung der Vorgaben des NTVergG (Mindestentgelte) ist durch Abgabe einer Erklärung zur Umsetzung des NTVergG (entsprechendes Formular liegt in den Vergabeunterlagen) zu bestätigen.
Sofern Nachunternehmer eingesetzt werden, ist die Erklärung zu den Mindestentgelten auch zusätzlich von diesen einzureichen.

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Nachweis einer Betriebshaftpflichtversicherung (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Der Bieter sichert gegenüber dem AG zu, dass er über die zur Leistungserfüllung erforderliche gültige Betriebshaftpflichtversicherung mit folgenden Deckungssummen je Schadensereignis verfügt:
- Personenschäden: mind. 10.000.000 EUR je geschädigte Person
- Sach- und Vermögensschäden: mind. 5.000.000,00 EUR
Sollte sich der Auftragnehmer direkter Nachunternehmer bedienen, so gilt gleiches Erfordernis für diese Unternehmen.
Falls die Höhe der geforderten Deckungssumme noch nicht vorhanden ist, wird im Falle einer Auftragserteilung die geforderte Deckungssumme zugesichert.

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft des zuständigen Versicherungsträgers (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis):

Eignungskriterium

Eintragung in ein relevantes Berufsregister

Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Aktueller Auszug aus dem Handelsregister (Unternehmen, die nicht in das Handelsregister eingetragen sind, können hilfsweise einen aktuellen Nachwies für die Mitgliedschaft in der IHK, Handwerksrolle oder vergleichbarer Kammer vorlegen.)

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Angaben zum Gesamtjahresumsatz (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Der Durchschnittsjahresumsatz (netto) des Unternehmens muss mindestens 1.000.000 EUR betragen.
Bei Unterauftragnehmern im Falle der Eignungsleihe (iSv. § 47 VgV):
Diese Erklärung ist zusätzlich von jedem Unterauftragnehmer im Falle der Eignungsleihe von § 47 VgV gesondert abzugeben und als Anlage dem Angebot beizufügen.

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Eigenerklärung zu Art. 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): - Eigenerklärung, dass der Bieter/ die Bieter einer Bietergemeinschaft keinen Bezug zu Russland im Sinne des Art. 5k Absatz 1 der Verordnung (EU) Nr. 833/2014 in der Fassung des Art. 1 Ziff. 23 der Verordnung (EU) 2022/576 des Rates vom 8. April 2022 über restriktive Maßnahmen angesichts der Handlungen Russlands hat/ haben (das entsprechende Formular "Eigenerklärung-VO-2022-833.pdf" liegt in den Vergabeunterlagen)
Entsprechend der Verordnung (EU) 2022/576 dürfen öffentlichen Aufträge nach dem 9. April 2022 nicht an Personen oder Unternehmen vergeben werden, die einen Bezug zu Russland im Sinne der Vorschrift aufweisen. Dies umfasst sowohl unmittelbar als Bewerber, Bieter oder Auftragnehmer auftretende Personen oder Unternehmen als auch mittelbar, mit mehr als zehn Prozent, gemessen am Auftragswert, beteiligte Unterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher.

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Freistellungsbescheinigung vom Finanzamt (nach § 48b EStG) (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis):

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzprojekte (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung): Mindestvoraussetzung:
Es müssen mindestens drei Referenzprojekte (Beginn des Projekts nicht vor dem 01.01.2022) eingereicht werden, die in Summe alle nachfolgenden Anforderungen erfüllen:
- Gegenstand des Referenzprojektes ist die Errichtung und der Betrieb von öffentlich zugänglicher Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum
- Das Referenzprojekt wurde in einem EU-Mitgliedstaat durchgeführt
- Mit den Referenzprojekten wurden insgesamt mindestens 50 Ladepunkte errichtet

Dabei muss jedes eingereichte Referenzprojekt mindestens 10 Ladepunkte umfassen.

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Alle Arbeitgeber bzw. Betriebe in bestimmten Wirtschaftszweigen sind verpflichtet, an Sozialkassen-Verfahren teilzunehmen, soweit diese auf allgemeinverbindlichen Tarifverträgen beruhen (§§ 5 Absatz 1 und Absatz 1a des Tarifvertragsgesetzes). Sozialkassen sind gemeinsame Einrichtungen von Tarifvertragsparteien (§ 4 Absatz 2 des Tarifvertragsgesetzes).

Alternativ reicht eine Bescheinigung darüber, dass keine Verpflichtung zur Teilnahme am Sozialkasse-Verfahren besteht.

Eignungskriterium

Andere wirtschaftliche oder finanzielle Anforderungen

Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamtes bzw. Bescheinigung in Steuersachen (Mit dem Angebot; Keine oder anderweitige Formerfordernis): Bitte beachten Sie, dass diese Bescheinigung nicht in der Präqualifizierungsdatenbank hinterlegt ist.

Eignungskriterium

Muster, Beschreibungen oder Fotos ohne Echtheitszertifikat

Produktdatenblatt (bzw. Datenblätter) der angebotenen Leistungen (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):

Eignungskriterium

Zertifikate von Qualitätskontrollinstituten

Konformitätserklärung für eichrechtskonforme Abrechnung nach den Modulen B und D der PTB oder Bauartzulassung (Mit dem Angebot; Mittels Eigenerklärung):

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

- Bieterkonzept: Inhalt: "Planung und Errichtung der LIS und Standortfindung" und "Betriebsbereitschaft und Servicequalität der LIS"
Umfang: max 30 Seiten (DIN A4), Schriftgröße mindestens 11
Zusätzliche Anlagen, die schwerpunktmäßig mit Grafiken anstatt Text versehen sein sollen, sind erlaubt. Der Umfang der Anlagen darf dabei nicht mehr als 15 Seiten betragen. Alle Seiten, die den jeweils vorgegebenen Umfang überschreiten, werden im Rahmen der Wertung nicht berücksichtigt. Gleiches gilt für Inhalte, die in keinerlei Bezug zu den verlangten Darstellungen der Konzessionsgebenden stehen.
- Eigenerklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach §§ 123, 124 GWB: Eigenerklärung, dass keine Ausschlussgründe gemäß §§ 123, 124 GWB vorliegen oder dass bei Vorliegen eines oder mehrerer Ausschlussgründe eine Selbstreinigung gemäß § 125 GWB durchgeführt wurde

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung