Art der Leistung
Das Gebäudeensemble am Königsworther Platz wurde Anfang der 50er Jahre nach Plänen von Ernst Zinsser und Werner Dierschke als Sitz für die Hauptverwaltung der Continental AG errichtet und steht unter Denkmalschutz. 1995 gingen die Gebäude an die Leibniz Universität Hannover über ("Conti-Campus"), dabei fanden einige Umbauten am Bestand statt. Das Gebäude steht im Stadtteil Mitte direkt am stark befahrenen Königsworther Platz. Das Ensemble verfügt
über einen Innenhof mit Tiefgarage, der aber hauptsächlich der Erschließung durch Fußgänger und Radfahrer dient. Das Grundstück ist über den Bremer Damm sehr gut vom Westschnellweg (B6) aus zu erreichen (ca. 1,8 km / 3 Minuten von der Abfahrt aus). Der Campus hat eine Zufahrt vom Königsworther Platz und eine weitere
Zufahrt von der Schlosswender Straße aus, die über Schranken vom öffentlichen Verkehr abgetrennt sind. Es gibt zwei weitere, im Normalbetrieb mit Toren verschlossene Zufahrten zum Campus:
- Schlosswenderstraße (Belieferung Mensa)
- Körnerstraße (Müllabfuhr)
Diese Zufahrten sind aber für die Belieferung der Baustelle nicht relevant.
Das Hochhaus ist ein Verwaltungsbau mit 15 oberirdischen Geschossen mit Mittelflur, dessen Büros und Seminarräume nach Nordosten bzw. Südwesten ausgerichtet sind. Die letzte öffentliche Geschossebene hat eine Höhe von ca. 48,60 m über Gelände. Am Nordwestende des Bürotrakts befindet sich ein 17-geschossiger Kopfbau, der oberhalb der öffentlichen Etagen noch die Aufzugstechnik und weitere Kühl- und Funktechnik auf dem Dach beherbergt. Die
Dachausstiegsebene hat eine Höhe von ca. 56,50 m über Gelände. Das Gebäude ist unterkellert, die Technikräume liegen in einer Tiefe von ca. 2,90 m unter Gelände, in Teilbereichen (Kopfbau und angrenzender Arbeitsbereich) ist die Kellerebene bei ca. 5,25 m unter Gelände. Der Kopfbau mit den Aufzugsanlagen ist ebenerdig zugänglich, das Erdgeschoss im Bürotrakt ist gegenüber der Eingangsebene um ca. 1 m angehoben. Im Erdgeschoss befinden sich außer Büro- und Seminarräumen auch zwei Hörsäle mit ansteigender Bestuhlung. Die Baumaßnahmen beinhalten die Brandschutzsanierung, die Sanierung der WC-Anlagen, die Sanierung
der Metallfenster der Fassaden, die Herstellung einer barrierefreien Erschließung der erhöhten Ebene im Erdgeschoss durch einen neuen Aufzug, eine neue Datenverkabelung sowie den Austausch bzw. die Erneuerung der Bodenbeläge in den Aufzugsvorräumen im Kopfbau.
Umfang der Leistung
Schlosserarbeiten F-30-Tragrost Decke Flur UG gemäß beigefügtem Leistungsverzeichnis u. a. Schlosserarbeiten Abhängung Kellerdecke, Stundenlohnarbeiten.