Geb. 1502 Brandschutzsanierung Conti Hochhaus - VE027 Schlosserarbeiten F-30-Tragr...
VO: VOB/A Vergabeart:   Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover Stiftung Öffentlichen Rechts/ Dezernat 3, Gebäudemanagement Sachgebiet 36 Vergabe- und Vertragswesen
Welfengarten 1A
30167
Hannover
Deutschland
DE 811 245 527
+49 511-762-0
+49 511-762-19036
vergabe.gm@zuv.uni-hannover.de
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXS0Y5XYT7USEDFU

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXS0Y5XYT7USEDFU/documents

Auftragsgegenstand

Art des Auftrags
Ausführung von Bauleistungen
Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Art der Leistung
Das Gebäudeensemble am Königsworther Platz wurde Anfang der 50er Jahre nach Plänen von Ernst Zinsser und Werner Dierschke als Sitz für die Hauptverwaltung der Continental AG errichtet und steht unter Denkmalschutz. 1995 gingen die Gebäude an die Leibniz Universität Hannover über ("Conti-Campus"), dabei fanden einige Umbauten am Bestand statt. Das Gebäude steht im Stadtteil Mitte direkt am stark befahrenen Königsworther Platz. Das Ensemble verfügt
über einen Innenhof mit Tiefgarage, der aber hauptsächlich der Erschließung durch Fußgänger und Radfahrer dient. Das Grundstück ist über den Bremer Damm sehr gut vom Westschnellweg (B6) aus zu erreichen (ca. 1,8 km / 3 Minuten von der Abfahrt aus). Der Campus hat eine Zufahrt vom Königsworther Platz und eine weitere
Zufahrt von der Schlosswender Straße aus, die über Schranken vom öffentlichen Verkehr abgetrennt sind. Es gibt zwei weitere, im Normalbetrieb mit Toren verschlossene Zufahrten zum Campus:
- Schlosswenderstraße (Belieferung Mensa)
- Körnerstraße (Müllabfuhr)
Diese Zufahrten sind aber für die Belieferung der Baustelle nicht relevant.
Das Hochhaus ist ein Verwaltungsbau mit 15 oberirdischen Geschossen mit Mittelflur, dessen Büros und Seminarräume nach Nordosten bzw. Südwesten ausgerichtet sind. Die letzte öffentliche Geschossebene hat eine Höhe von ca. 48,60 m über Gelände. Am Nordwestende des Bürotrakts befindet sich ein 17-geschossiger Kopfbau, der oberhalb der öffentlichen Etagen noch die Aufzugstechnik und weitere Kühl- und Funktechnik auf dem Dach beherbergt. Die
Dachausstiegsebene hat eine Höhe von ca. 56,50 m über Gelände. Das Gebäude ist unterkellert, die Technikräume liegen in einer Tiefe von ca. 2,90 m unter Gelände, in Teilbereichen (Kopfbau und angrenzender Arbeitsbereich) ist die Kellerebene bei ca. 5,25 m unter Gelände. Der Kopfbau mit den Aufzugsanlagen ist ebenerdig zugänglich, das Erdgeschoss im Bürotrakt ist gegenüber der Eingangsebene um ca. 1 m angehoben. Im Erdgeschoss befinden sich außer Büro- und Seminarräumen auch zwei Hörsäle mit ansteigender Bestuhlung. Die Baumaßnahmen beinhalten die Brandschutzsanierung, die Sanierung der WC-Anlagen, die Sanierung
der Metallfenster der Fassaden, die Herstellung einer barrierefreien Erschließung der erhöhten Ebene im Erdgeschoss durch einen neuen Aufzug, eine neue Datenverkabelung sowie den Austausch bzw. die Erneuerung der Bodenbeläge in den Aufzugsvorräumen im Kopfbau.

Umfang der Leistung
Schlosserarbeiten F-30-Tragrost Decke Flur UG gemäß beigefügtem Leistungsverzeichnis u. a. Schlosserarbeiten Abhängung Kellerdecke, Stundenlohnarbeiten.

Angaben über den Zweck der baulichen Anlage oder des Auftrags, wenn auch Planungsleistungen gefordert werden

Haupterfüllungsort

Contihochhaus
Königsworther Platz 1
30167
Hannover

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

01.06.2026
12.06.2026

Nebenangebote

Nein

Hauptangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein
Beschreibung

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Laufzeit bzw. Dauer

01.06.2026
12.06.2026

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Der Nachweis der Eignung kann durch einen Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmern (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formular 124 "Eigenerklärung zur Eignung", ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise vorzulegen. Bei Einsatz von anderen Unternehmen gemäß Nummer 7 sind auf gesondertes Verlangen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Sind die anderen Unternehmen präqualifiziert, reicht die Angabe der Nummer, unter der diese in der Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e. V. (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise.
Falls das Angebot in die engere Wahl kommt, sind die Eigenerklärungen (auch die der benannten anderen Unternehmen) auf gesondertes Verlangen durch Vorlage der in der "Eigenerklärung zur Eignung" genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen. Bescheinigungen, die nicht in deutscher Sprache abgefasst sind, ist eine Übersetzung in die deutsche Sprache beizufügen.

Vorzulegende Nachweise:
Berufsregister; Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung
Handelsregister; Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Der Nachweis der Eignung kann durch einen Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmern (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formular 124 "Eigenerklärung zur Eignung" (VHB-Bund-Ausgabe 2019) , ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise vorzulegen.
Beabsichtigt der Bieter, sich bei der Erfüllung des Auftrags der Fähigkeit anderer Unternehmen zu bedienen, muss er Art und Umfang der dafür vorgesehenen Leistungsbereiche in seinem Angebot bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu dem von dieser bestimmten Zeitpunkt diese Unternehmen zu benennen. Ist der Einsatz anderer Unternehmen beabsichtigt, ist auf Verlangen der Vergabestelle von jedem benannten Unternehmen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise vorzulegen.

Vorzulegende Nachweise:
Aktuelle Freistellungsbescheinigung des Finanzamts; Wir bitten um die Abgabe einer Freistellungsbescheinigung mit dem Angebot.; Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung
Berufshaftpflichtversicherung; Wir bitten um die Abgabe eines Berufshaftpflichtnachweises mit dem Angebot.; Mit dem Angebot; Mittels Dritterklärung

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Anforderung / Eignung:
Zertifiziert für Montagen von Brandschutzelementen,Nachweis Gebrauchstauglichkeit muss erbracht werden.
Die gesamte Kontruktion muss nach DIN 4102-2 und DIN EN 13501-2 die Feuerwiederstandsklasse F30 erreichen. Die Gebrauchstauglichkeit des gewählten Systems unter Brandbedingungen muss von einer anerkannten Prüfstelle nachgewiesen worden sein. Die entsprechenden Gutachten
und Prüfberichte sind bei Angebotsabgabe vorzulegen.

Der Nachweis der Eignung kann durch einen Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmern (Präqualifikationsverzeichnis) geführt werden. Nicht präqualifizierte Unternehmen haben zum Nachweis der Eignung mit dem Angebot das ausgefüllte Formular 124 "Eigenerklärung zur Eignung" (VHB-Bund-Ausgabe 2019), ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise vorzulegen.

Beabsichtigt der Bieter, sich bei der Erfüllung des Auftrags der Fähigkeit anderer Unternehmen zu bedienen, muss er Art und Umfang der dafür vorgesehenen Leistungsbereiche in seinem Angebot bezeichnen. Zum Nachweis, dass ihm die erforderlichen Fähigkeiten (Mittel, Kapazitäten) der anderen Unternehmen zur Verfügung stehen, hat er auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle zu dem von dieser bestimmten Zeitpunkt diese Unternehmen zu benennen und entsprechende Verpflichtungserklärungen dieser Unternehmen vorzulegen. Ist der Einsatz anderer Unternehmen beabsichtigt, ist auf Verlangen der Vergabestelle von jedem benannten Unternehmen die Eigenerklärungen auch für diese abzugeben ggf. ergänzt durch geforderte auftragsspezifische Einzelnachweise und vorzulegen.

Sonstige

Sollten weitere Bedingungen vorliegen, entnehmen Sie diese bitte dem Leistungsverzeichnis.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

gegebenenfalls Rechtsform, die die Bietergemeinschaft nach der Auftragsvergabe haben muss

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Verfahren

Verwaltungsangaben

Maßnahmen zum Schutz vertraulicher Informationen

Schlusstermin für den Eingang der Angebote

24.04.2026 08:00 Uhr

Sprache, in der die Angebote abgefasst sein müssen

Nachforderung

Bindefrist des Angebots

26.05.2026

Bedingungen für die Öffnung der Angebote

24.04.2026 09:00 Uhr

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Ein Nachprüfungsantrag bei der Nachprüfungsstelle gemäß § 21 VOB/A ist unzulässig, soweit:
1) der Antragsteller den geltend gemachten Verstoß gegen Vergabevorschriften vor Einreichen des Nachprüfungsantrags erkannt und gegenüber dem Auftraggeber nicht innerhalb einer Frist von 10 Kalendertagen gerügt hat; der Ablauf der Frist nach § 16 Absatz 2 NTVergG bleibt unberührt,
2) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der in der Bekanntmachung benannten Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
3) Verstöße gegen Vergabevorschriften, die erst in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, nicht spätestens bis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder zur Angebotsabgabe gegenüber dem Auftraggeber gerügt werden,
4) mehr als 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, vergangen sind.
Ein wirksam erteilter Zuschlag kann nicht aufgehoben werden.

Rechtsbehelfsverfahren/Nachprüfungsverfahren

Name und Anschrift der Stelle, an die sich der Bewerber oder Bieter zur Nachprüfung behaupteter Verstöße gegen Vergabebestimmungen wenden kann

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Leibnizufer 9
30169
Hannover
Deutschland
Bitte warten...