Die Wasserversorgung Sulinger Land beabsichtigt die Kläranlage Sulingen zu einer zentralen Abwasserbehandlungsanlage auszubauen und mittelfristig die Kläranlagen Ehrenburg, Kirchdorf und die
Teichkläranlage Varrel aufzugeben. Die Kläranlage Sulingen mit einer Ausbaugröße von 21.000 EW soll im laufenden Betrieb für eine Kapazität von 40.000 EW umgebaut bzw. erweitert
werden. Die Kläranlagenerweiterung umfasst neben den Ausbau der biologischen Reinigungsstufe auch den Neubau einer Schlammfaulung inklusive
Gasverwertung.
Leistungsumfang Gewerk E1:
Die Wasserversorgung Sulinger Land plant die zurzeit im Erdgeschoss des Rechengebäudes installierte Trafostation, bestehend aus Öl-Trafo und Mittelspannungsschaltanlage, durch eine neue
Trafostation zu ersetzen. Geplant ist eine neue Betonkompaktstation an der Grundstücksgrenze im Bereich der vorh. Kläranlagenzufahrt. Diese neue Mittelspannungs-Kompaktstation wird aus dem Stromnetz der Westnetz GmbH versorgt. Der Anschluss erfolgt über eine 20 kV-Ringleitung.
Anlagenbeschreibung:
Die Station soll als bauartgeprüfte Mittelspannungsstation gemäß DIN EN 62271-202 (VDE 0671 Teil 202) sowie entsprechend den "Technischen Regeln für den Anschluss von Kundenanlagen an das
Mittelspannungsnetz und deren Betrieb - AR-N 4110 - (TAR Mittelspannung)" des Verbands der Elektrotechnik, Elektronik und Informationstechnik (VDE) mit den zusätzlichen Bedingungen der Westnetz GmbH ausgeführt sein.
Die Anlage besteht aus Stationsgebäude, Mittelspannungsanlage, Drehstrom Öltrafo, Niederspannungsverteilung, Erdungsanlage und Zubehör. Zur optimalen Koordination des Bauablaufs soll die Station so weit wie möglich ausgebaut und mit allen Komponenten bestückt auf die Baustelle geliefert werden. Allenfalls Komponenten von untergeordneter
Bedeutung können nachgeliefert werden.
Als Fundament ist eine Tragschicht aus verdichtetem Schotter mit einem Splittbett als Ausgleichsschicht vorgesehen.