Gegenstand der Ausschreibung ist die Instandsetzung und Erneuerung des Schüttsteindeckwerks am westlichen Deich des Speicherbeckens Leyhörn auf einer Länge von ca. 750 m. Die Maßnahme umfasst im Wesentlichen folgende Leistungen:
Rückbau des bestehenden, schadhaft gewordenen Schüttsteindeckwerks einschließlich fachgerechter Aufbereitung und Wiederverwendung als neuer Deckwerksunterbau.Lieferung und Einbau eines neuen, zweilagigen Schüttsteindeckwerks aus Natursteinen der Gewichtsklasse LMB40/200 und CP 90/250 mit einer Gesamtdicke von mindestens 800 mm.Herstellung eines Teilvergusses im unteren Bereich (ca. 80 l/m²) und eines Vollvergusses im oberen Bereich (ca. 200 l/m²) mit kolloidalem Mörtel.Anpassung der Oberkante des Deckwerks auf ca. NHN +3,60 m.Herstellung eines ca. 13 m breiten Asphaltdeckwerks oberhalb des Schüttsteindeckwerks, bestehend aus einem 3,5 m breiten Fahrstreifen (Neigung 1:10) und einem 10 m breiten Abschnitt (Neigung 1:6).Sicherstellung der Entwässerung des Deichkörpers und der Standsicherheit gemäß den aktuellen technischen Regelwerken (EAK 2020).
Die Ausführung ist für den Zeitraum 2026/2027 vorgesehen.
Im Rahmen der geplanten Maßnahme soll das bestehende, schadhaft gewordene Schüttsteindeckwerk am westlichen Deich des Speicherbeckens Leyhörn auf einer Länge von ca. 750 m instandgesetzt und erneuert werden. Die Dienstleistung umfasst insbesondere:
-Rückbau und fachgerechte Aufbereitung des vorhandenen Deckwerksmaterials mit Wiederverwendung als Unterbau.-Lieferung und Einbau eines neuen, zweilagigen Schüttsteindeckwerks aus Natursteinen der Gewichtsklasse LMB40/200 und CP 90/250, Gesamtdicke mindestens 800 mm.-Herstellung eines Teilvergusses im unteren Bereich (ca. 80 l/m²) und eines Vollvergusses im oberen Bereich (ca. 200 l/m²) mit kolloidalem Mörtel.-Anpassung der Oberkante des Deckwerks auf ca. NHN +3,60 m.-Herstellung eines ca. 13 m breiten Asphaltdeckwerks oberhalb des Schüttsteindeckwerks, bestehend aus einem 3,5 m breiten Fahrstreifen (Neigung 1:10) und einem 10 m breiten Abschnitt (Neigung 1:6).-Sicherstellung der Entwässerung des Deichkörpers und der Standsicherheit gemäß den aktuellen technischen Regelwerken (EAK 2020).-Die Ausführung hat unter Berücksichtigung der geltenden Umweltauflagen und naturschutzrechtlichen Vorgaben zu erfolgen. Ziel ist die nachhaltige Sicherung des Deiches und die Anpassung an zukünftige Anforderungen des Küstenschutzes.
Der Preis wird aus der Wertungssumme der Angebotssumme ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen gebildet, insbesondere unter Berücksichtigung von Preisnachlässen, preislich günstigster Grund- oder Wahlposition sowie ggf. den Bedarfspositionen.
Der Technische Wert des Angebots wird mit insgesamt 30 % bewertet und setzt sich aus den folgenden gleichrangigen Unterkriterien zusammen:1. Bauzeitenplan (10 %)2. Personal- und Geräteeinsatzplanung (10 %)3. Bauablaufplan / Organisation der Bauausführung (10 %)
Die Kommunikation erfolgt über die Vergabeplattform vergabe.niedersachsen.de
Entsprechend den Regelungen des § 160 GWB
Der Bieter hat anzugeben inwieweit sein Unternehmen einenBezug zu Russland hat. Dafür ist die "Eigenerklärung-VO-2022-833" auszufüllen und als Teil desAngebotes abzugeben. Diese Erklärung ist auch fürUnterauftragnehmer, Lieferanten oder Eignungsverleiher gem.den Bedingungen der Erklärung abzugeben.
Unterlagen werden gem. § 16a EU VOB/A nachgefordert.
(1) Jeder Bieter hat je nach den Rechtsvorschriften des Staats, in dem sie Niedergelassen sind, entweder die Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister dieses Staats nachzuweisen oder auf andere Weise die erlaubte Berufsausübung nachzuweisen. Für Mitgliedstaaten der Europäischen Union siehe § 44 Abs. 1 VgV.Der Nachweis darf nicht älter als 13 Monate sein. Im Falle von Bietergemeinschaften ist der vorgesehene Nachweis für jedes einzelne Unternehmender Bietergemeinschaft zu erbringen.(2) Jeder Bewerber hat eine Eigenerklärung über das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen nach § 6e Abs. 1-5 EU VOB/A mit den Angebotsunterlagen abzugeben. Gemäß §6b Abs. 1 EU VOB/A kann der Nachweis ganz oder teilweise durch die Teilnahme an Präqualifizierungssytemen erbracht werden. Der Bieter / die Bietergemeinschaft verpflichtet sich im Falle einer Auftragserteilung nur Subunternehmer zu beauftragen, die diese Erklärung ebenfalls abgegeben haben.
(1) Jeder Bieter hat eine Bestätigung der Betriebshaftpflichtversicherung mit Angabe der Deckungssumme mit den Angebotsunterlagen einzureichen. Anerkannt wird eine Kopie des Versicherungsscheins. Mindestanforderung: Deckungssumme der Betriebshaftpflichtversicherung mind. 10,0 Mio. EUR
Eigenerklärung über den Umsatz im präqualifizierten Bereich (Wasserbau, Böschungs- und Sohlsicherung an Wasserstraßen, Sicherung an Deichen, Küstendünen) für die Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025: jeweils mindestens 0,5 Mio. EUR.Stützt sich der Bieter / die Bieterin gem. § 6d EU VOB/A auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens, ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Unternehmens als Anlage beizufügen.
Erklärung über den jährlichen Gesamtumsatz der Geschäftsjahre 2023, 2024 und 2025: jeweils mindestens 5 Mio. EUR, , sofern das Unternehmen schon mehr als drei Jahre besteht. Andernfalls sind die Angaben erforderlich, in denen das Unternehmen besteht.Stützt sich der Bieter / die Bieterin gem. § 6d EU VOB/A auf die Kapazitäten eines anderen Unternehmens, ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung des Unternehmens als Anlage beizufügen.
- Eigenerklärung über die durchschnittliche Anzahl gewerblicher Arbeitskräfte in den Jahren 2023, 2024 und 2025: jeweils mindestens 18. - Der Bieter hat eine für die Ausführung verantwortliche Person (z. B. Bauleiter/in) zu benennen und deren Qualifikation nachzuweisen. Die verantwortliche Person muss folgende Mindestanforderungen erfüllen: o -Abgeschlossenes Studium im Bauingenieurwesen (mindestens Bachelor oder Diplom-Ingenieur/in (FH/TH/TU)) oder eine vergleichbare Qualifikation. -Mindestens 3 Jahre einschlägige Berufserfahrung in der Bauleitung von Wasserbauprojekten, vorzugsweise im Bereich Deckwerksbau an Küsten oder Fließgewässern. Die Qualifikation und Berufserfahrung sind durch geeignete Unterlagen (z. B. Abschlusszeugnis, Referenzprojekte, Arbeits- oder Tätigkeitsnachweise) zu belegen.
-Für den fachgerechten Einbau von hydraulisch gebundenen Vergussstoffen sowie ggf. für Verklammerungsarbeiten im Deckwerksbau ist ein gültiger Eignungsnach-weis (Zertifikat der Bundesanstalt für Wasserbau - BAW -) für das vorgesehene Einbauverfahren vorzulegen. Der Nachweis ist mit dem Angebot einzureichen.
Der Bieter hat die auftragsgemäße Ausführung von im eigenen Betrieb erbrachten vergleichbaren Leistung unter Einhaltung der Vertragsfristen mit Referenzen die keine Feststellungen des Referenzgebers während der Abwicklung des Auftrags/der Baumaßnahme enthalten, nachzuweisen für:1. Eine Eigenerklärung über Wasserbauarbeiten mit Wasserbausteinen:-Nachweis über die Ausführung von Wasserbauarbeiten mit Wasserbausteinen der Klasse CP 90/250 und LMB 5/40 oder größer im Überflutungsbereich der Nordsee oder sonstigen Gewässern -Mindestmenge: mehr als 1.000 t -Ausführungszeitraum: innerhalb der letzten 10 Jahre -Die Eigenerklärung ist durch eine Referenz des Auftraggebers nachzuweisen.
2. Eine Eigenerklärung über den fachgerechten Einbau von hydraulisch gebundenen Vergussstoffen:-Nachweis über den fachgerechten Einbau von hydraulisch gebundenen Vergussstoffen nach MAV Ausgabe 2017, Tabelle 3, einschließlich Eignungsnach-weis für das Einbauverfahren-Mindestfläche: mehr als 1.000 m²-Ausführungszeitraum: innerhalb der letzten 10 Jahre-Die Eigenerklärung ist durch eine Referenz des Auftraggebers nachzuweisen.
Hinweis: Für die beiden oben geforderten Eigenerklärungen ist die Tabelle aus Anhang C "Referenzprojekte" zu verwenden.
siehe Vergabeunterlagen
Es ist eine Sicherheit für die Vertragserfüllung in Höhe von fünf Prozent der Auftragssumme (inkl. Umsatzsteuer, ohne Nachträge) zu leisten.Die Sicherheit für Mängelansprüche beträgt drei Prozent der Summe der Abschlagszahlungen zum Zeitpunkt der Abnahme (vorläufige Abrechnungssumme).
Eine Bietergemeinschaft hat mit ihrem Angebot eineErklärung aller Mitglieder in Textform abzugeben,- in der die Bildung einer Arbeitsgemeinschaft im Auftragsfallerklärt ist,- in der alle Mitglieder aufgeführt sind und der für dieDurchführung des Vertrags bevollmächtigte Vertreterbezeichnet ist,- dass der bevollmächtigte Vertreter die Mitglieder gegenüberdem Auftraggeber rechtsverbindlich vertritt,- dass alle Mitglieder als Gesamtschuldner haften.