Verfahrensangaben

Generalplanungsleistungen für die Sanierung des Kulturgeschichtlichen Museums und ...

VO: VgV Vergabeart: Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Fristen

Fristen
20.11.2026
01.12.2026 08:30 Uhr
16.12.2026

Adressen/Auftraggeber

Auftraggeber

Auftraggeber

Stadt Osnabrück - FD Öffentliche Aufträge
034040000000-0-45
Luisenstrasse 18, 2. OG
49074
Osnabrück
Deutschland
DE944
oeffentlicheauftraege@osnabrueck.de
+49 5413233213
+49 5413234326

Angaben zum Auftraggeber

Kommunalbehörden
Allgemeine öffentliche Verwaltung

Gemeinsame Beschaffung

Beschaffungsdienstleister
Weitere Auskünfte
Rechtsbehelfsverfahren / Nachprüfungsverfahren

Stelle, die Auskünfte über die Einlegung von Rechtsbehelfen erteilt

Zuständige Stelle für Rechtsbehelfs-/Nachprüfungsverfahren

Vergabekammer Niedersachsen beim Nds. Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr
t:04131153308
Auf der Hude 2
21339
Lüneburg
Deutschland
DE935
vergabekammer@mw.niedersachsen.de
+49 413115-1334

Zuständige Stelle für Schlichtungsverfahren

Auftragsgegenstand

Klassifikation des Auftrags
Dienstleistungen

CPV-Codes

71000000-8
71240000-2
Umfang der Beschaffung

Kurze Beschreibung

Gegenstand des Auftrags sind die Planungsleistungen der

- Objektplanung für Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI i. V. m. Anlage 10.1, Leistungsphasen 1 bis 9,
- Fachplanung der Technische Ausrüstung (HLS/ELT) gemäß §§ 53 ff. HOAI i. V. m. Anlage 15, Leistungsphasen 1 bis 9 für die Anlagengruppen 1 - 5, 7, 8,
- Beratungsleistung Bauphysik Wärmeschutz und Energiebilanzierung gemäß § 3 Abs. 1 HOAI i. V. m. Anlage 1, Ziffer 1.2.1, Abs. 2, Ziffer 1.2.2, Leistungsphasen 1 bis 7
- Betonsanierungskonzept mit detaillierter Bestandaufnahme (FNH)
- Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination (SiGeKo) gemäß Baustellen-verordnung, Planungs- und Ausführungsphase.
- Lichtplanung Tageslichtdecke, Leistungsphasen 1 bis 9
- Fassaden- und Verglasungsplanung, Leistungsphasen 1 bis 9

Beschreibung der Beschaffung (Art und Umfang der Dienstleistung bzw. Angabe der Bedürfnisse und Anforderungen)

Die Stadt Osnabrück beabsichtigt die Teilsanierung des Kulturgeschichtlichen Museums (KGM) und Felix-Nussbaum-Haus (FNH). Eine bauliche Umsetzung der Teilsanierung beider Häuser ist ab 2030 nach dem Jubiläumsprogramm zum 125. Geburtstag von Felix Nussbaum geplant.
1998 wurde das Felix-Nussbaum-Haus (FNH) als Museum für die weltweit größte Sammlung von Bildern des Osnabrücker Malers Felix-Nussbaum eröffnet. In diesem Zuge wurde auch das anschließende und Ende des 19. Jahrhunderts erbaute Kulturgeschichtliche Museum (KGM) umgebaut.

Das FNH ist ein Schlüsselwerk dekonstruktivistischer Architektur und erstes umgesetztes Bauwerk des Studio Daniel Libeskind (New York). Eine Bewahrung der Architektur, Innenarchitektur und Außenanlagen ist aufgrund seiner herausragenden lokalen, nationalen, internationalen und mittlerweile architekturhistorischen Bedeutung für die Stadt Osnabrück von großem Interesse. Die notwendigen Eingriffe an diesem Aushängeschild für die Stadt sind behutsam, unsichtbar, sowie mit unbedingtem Erhalt der hohen konstruktiven und gestalterischen Qualität des Bestandes zu planen und auszuführen. Obwohl der Bau bisher nicht unter Denkmalschutz steht, sind vor dem Hintergrund der herausragen-den Stellung des Baus die gleichen Ansprüche an eine Sanierung zu stellen.

Das mit dem FNH verbundene KGM gehört zu den wenigen Museumsbauten des 19. Jahrhunderts, die den 2. Weltkrieg in ihrem ursprünglichen Zustand überstanden haben. Aufgrund des Denkmalschutzes für diesen Bau aus dem Historismus ergeben sich auch hier besondere Ansprüche und ein dem FNH entsprechender Anspruch an einer Sanierung. Beide Bauten bilden das Zentrum des Museumsquartiers Osnabrück (MQ4), wurden durch den 2011 eröffneten Erweiterungsbau des FNH technisch, organisatorisch und räumlich weiter "verzahnt".

Die vor bald 30 Jahren installierten raumlufttechnischen Anlagen in beiden Häusern sind nun technisch überholt und erreichen das Ende ihrer Lebenszeit. Die Dächer beider Häuser sind schadhaft. Aus diesem Grund wurde ein Maßnahmenkatalog über die not-wendigen Schritte erstellt, der Grundlage für die nun anstehende Entwurfsplanung für eine Teilsanierung darstellt.

Umfang der Auftragsvergabe

EUR

Laufzeit des Vertrags, der Rahmenvereinbarung oder des dynamischen Beschaffungssystems

Laufzeit in Monaten
42
Erfüllungsort(e)

Erfüllungsort(e)

---
Felix-Nussbaum-Haus, Kulturgeschichtliches Museum; Lotter Straße 2
49078
Osnabrück
Deutschland
DE944

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Zuschlagskriterien

---
Weitere Informationen

Angaben zu Mitteln der europäischen Union

Angaben zu KMU

Angaben zu Optionen

Der Auftraggeber beauftragt zunächst nur die Leistungsphasen 1 bis 3 gemäß HOAI und behält sich vor, die weiteren Leistungsphasen im Einzelnen oder im Ganzen weiter zu beauftragen. Es besteht kein Anspruch auf weitere Beauftragung, noch können daraus sonstige vertragliche Verpflichtungen für den Auftraggeber entstehen. Der Auftragnehmer ist im Falle des Abrufs verpflichtet, die Leistungen, ggfs. auch stufenweise bzw. im Einzelnen oder im Ganzen, zu erbringen.

Zusätzliche Angaben

Verfahren

Verfahrensart

Verfahrensart

Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb

Angaben zum Verfahren

Angaben zum Beschaffungsübereinkommen (GPA)

Besondere Methoden und Instrumente im Vergabeverfahren

Angaben zur Rahmenvereinbarung

Entfällt

Angaben zum dynamischen Beschaffungssystem

Entfällt

Angaben zur elektronischen Auktion

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Angaben zur Wiederkehr von Aufträgen

Strategische Auftragsvergabe

Strategische Auftragsvergabe

Gesetz über die Beschaffung sauberer Straßenfahrzeuge

Energieeffizienz-Richtlinie

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Angaben zu elektronischen Arbeitsabläufen

Zulässig
Auftragsunterlagen

Sprache der Auftragsunterlagen

Deutsch
Sonstiges / Weitere Angaben

Kommunikationskanal


https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXTBYY6DYH7N418G

Einlegung von Rechtsbehelfen

Auf die Frist nach § 160 Abs. 3 Satz1 Nr. 4 GWB, wonach ein Nachprüfungsantrag spätestens 15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen, gestellt werden muss, wird hingewiesen.

Weitere Angaben

Frühere Bekanntmachung zu diesem Verfahren

Anwendbarkeit der Verordnung zu drittstaatlichen Subventionen

Zusätzliche Informationen

Fragen oder Hinweise der Bieter zu den Vergabeunterlagen oder zum Vergabeverfahren sind im Vergabeportal bis zum 20.11.2026 zu stellen.
Bitte nur diesen Kommunikationsweg nutzen! Auskunftsersuchen, die nicht bis zu dem genannten Termin vorliegen, werden nicht beantwortet.

Teilnahmeanträge

Anforderungen an Angebote / Teilnahmeanträge

Übermittlung der Angebote / Teilnahmeanträge

Anforderungen an die Form bei elektronischer Übermittlung

Sprache(n), in der (denen) Angebote / Teilnahmeanträge eingereicht werden können

Deutsch

Nebenangebote

Nicht zulässig

Elektronische Kataloge

Nicht zulässig

Mehrere Angebote pro Bieter

Nicht zulässig
Verwaltungsangaben

Nachforderung

Eine Nachforderung von Erklärungen, Unterlagen und Nachweisen ist nicht ausgeschlossen.

Fehlende Unterlagen, deren Vorlagen mit Teilnahmeantrag/Angebotsabgabe gefordert war, werden nachgefordert.

Bedingungen

Ausschlussgründe

Ort der Angabe der Ausschlussgründe

Auswahl der Ausschlussgründe

Ausschlussgründe nach § 42 VgV i.V.m. §§ 123, 124 Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen, 19 Mindestlohngesetz, 21 Arbeitnehmerentsendegesetz, 98c Aufenthaltsgesetz, 21 Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz, 22 Lieferkettensorgfaltspflichtgesetz, 4 und 8 NTVergG werden dem nationalen Recht entsprechend geprüft.

Begrenzung der Bieter

Begrenzung der Bieter

3
3
Teilnahmebedingungen

Eignungskriterien / Ausschreibungsbedingungen

Ort der Angabe der Eignungskriterien

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Haftpflichtversicherung (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Erklärung über das Bestehen einer Haftpflichtversicherung oder Abschluss einer entsprechenden Haftpflichtversicherung im Auftragsfall mit folgenden Haftungssummen:

- mindestens 2,0 Mio. EUR für Personenschäden,
- mindestens 2,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden.

Die Ersatzleistung der Versicherung muss mindestens das Zweifache der o. g.
Deckungssummen pro Jahr betragen. Bei einer Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft muss der Versicherungsschutz für alle Mitglieder in voller Höhe bestehen.
Hinweis: Es sind formlose Eigenerklärungen ausreichend. In den beigefügten Vordrucken für den Teilnahmeantrag sind die entsprechenden Erklärungen enthalten. Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften sind die entsprechenden Erklärungen durch jedes Mitglied der Bietergemeinschaft beizubringen.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Allgemeiner Jahresumsatz

Angabe Gesamtumsatz (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Erklärung über den Gesamtumsatz des Bewerbers in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025).

Hinweis:
Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist der Gesamtumsatz für je-des Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen. Gleiches gilt in Bezug auf Umsätze anderer Unternehmen, deren (wirtschaftliche und finanzielle) Leistungsfähigkeit im Wege der Eignungsleihe berücksichtigt werden soll.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Durchschnittliche jährliche Belegschaft

Belegschaft (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Anzahl der in den letzten drei Geschäftsjahren (2023, 2024, 2025) jahresdurchschnittlich sowie aktuell im auftragsrelevanten Bereich (Planungsleistungen) be-schäftigten Personen, gegliedert nach:

a) Geschäftsführer*innen / Inhaber*innen
b) Architekten*innen / Ingenieur*innen
c) Sonstige Mitarbeiter*innen mit akademischer Ausbildung
d) Sonstige Mitarbeiter*innen

Hinweis:
Bei Bietergemeinschaften/Arbeitsgemeinschaften ist die Personalübersicht für jedes Mitglied der Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft einzeln und für die Bietergemeinschaft/Arbeitsgemeinschaft insgesamt darzustellen. Gleiches gilt in Bezug auf die Personalübersicht anderer Unternehmen, deren (technische und berufliche) Leistungsfähigkeit im Wege der Eignungsleihe berücksichtigt werden soll.

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen (Mit dem Teilnahmeantrag; Mittels Eigenerklärung): Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von mindestens drei Referenzprojekten für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI) innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2021), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind.

Es sind mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XIII der Vergabeunterlagen).

Es gelten folgende Mindestanforderungen für die Vergleichbarkeit:
- Es muss sich um eine Fassadenplanung (inkl. Verglasung) handeln.
- Bei mindestens einer Referenz muss der Bauherr ein öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB sein.
- Bei mindestens einer Referenz muss es sich um eine Sanierung von denkmalgeschützten Bestandsgebäuden handeln.
- Bei allen Referenzen müssen die Leistungsphasen 2 - 3; 5 - 6 und 8 des Leistungsbilds der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI vollständig erbracht worden sein.
- Vergleichbar sind nur innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossene Referenzprojekte. Die Bauleistungen müssen nach dem 01.01.2019 und spätestens vor dem Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ab-genommen sein und das Objekt von den Nutzer*innen in Betrieb genommen worden sein.

Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben notwendig:
- Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse)
- Art der Maßnahme (Sanierung im Bestand, Umbau im Bestand, Neubau, Er-weiterung)
- Art der Nutzung (Museumsbauten, Ausstellungshäuser, Sonstige)
- Angabe zur Fassadenplanung
- Angabe Baudenkmal/Denkmalschutz
- Kurze Beschreibung des Projekts mit Angabe zu den geplanten Nutzungen
- Honorarzone
- Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen)
- Baukosten KG 300 + 400 (brutto)
- Projektzeitraum (Beauftragung / Bauantrag / Baubeginn / Abnahme) Angaben in TT/MM/JJJJ.

Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von mindestens drei Referenzprojekten für das Leistungsbild Fachplanung der Technische Ausrüstung (HLS/ELT) gemäß §§ 53 ff. HOAI innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2021), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind.

Es sind mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforderungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewerber berücksichtigt (vgl. XIII der Vergabeunterlagen).

Es gelten folgende Mindestanforderungen für die Vergleichbarkeit:
- Es muss sich um Raumlufttechnik für Museen, Ausstellungsbauten oder vergleichbarer Bauten mit hohen klimatischen Anforderungen handeln.
- Bei mindestens einer Referenz muss der Bauherr ein öffentlicher Auftraggeber im Sinne des § 99 GWB sein.
- Bei mindestens einer Referenz muss es sich um eine Sanierung von denkmalgeschützten Bestandsgebäuden handeln.
- Bei allen Referenzen müssen die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 - 6 und 8 des Leistungsbilds der Technischen Ausrüstung (HLS/ELT) gemäß §§ 53 ff. HOAI vollständig erbracht worden sein.
- Vergleichbar sind nur innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossene Referenzprojekte. Die Bauleistungen müssen nach dem 01.01.2021 und spätestens vor dem Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ab-genommen sein und das Objekt von den Nutzer*innen in Betrieb genom-men worden sein.

Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben not-wendig:
- Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse)
- Art der Maßnahme (Sanierung im Bestand, Umbau im Bestand, Neubau, Er-weiterung)
- Angabe zur Raumlufttechnik
- Art der Nutzung (Museumsbauten, Ausstellungshäuser, Sonstige)
- Angabe Baudenkmal
- Kurze Beschreibung des Projekts mit Angabe zu den geplanten Nutzungen
- Honorarzone
- Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen)
- Baukosten KG 400 (brutto)
- Projektzeitraum (Beauftragung / Bauantrag / Baubeginn / Abnahme) Angaben in TT/MM/JJJJ.

Bei einer Reduzierung des Bewerberkreises werden die vorgelegten Referenzen bewertet. Die drei Referenzen mit der besten Bewertung gehen in die Bewertung ein (vgl. Ziff. XIII. Auswahl der Bewerber).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Eignungskriterium

Referenzen zu bestimmten Dienstleistungen

Referenzen - Mit dem Teilnahmesantrag sind Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von mindestens drei Referenzprojekten für das Leistungsbild Objektplanung Gebäude und Innenräume (§§ 33 ff. HOAI) innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2021), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorliegende Projekt vergleichbar sind.

Es sind mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforde-rungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewer-ber berücksichtigt (vgl. XIII der Vergabeunterlagen).

Es gelten folgende Mindestanforderungen für die Vergleichbarkeit:
- Es muss sich um eine Fassadenplanung (inkl. Verglasung) handeln.
- Bei mindestens einer Referenz muss der Bauherr ein öffentlicher Auftrag-geber im Sinne des § 99 GWB sein.
- Bei mindestens einer Referenz muss es sich um eine Sanierung von denkmalgeschützten Bestandsgebäuden handeln.
- Bei allen Referenzen müssen die Leistungsphasen 2 - 3; 5 - 6 und 8 des Leistungsbilds der Objektplanung Gebäude und Innenräume gemäß §§ 33 ff. HOAI vollständig erbracht worden sein.
- Vergleichbar sind nur innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossene Referenzprojekte. Die Bauleistungen müssen nach dem 01.01.2019 und spätestens vor dem Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ab-genommen sein und das Objekt von den Nutzer*innen in Betrieb genom-men worden sein.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben not-wendig:
? Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse)
? Art der Maßnahme (Sanierung im Bestand, Umbau im Bestand, Neubau, Er-weiterung)
? Art der Nutzung (Museumsbauten, Ausstellungshäuser, Sonstige)
? Angabe zur Fassadenplanung
? Angabe Baudenkmal/Denkmalschutz
? Kurze Beschreibung des Projekts mit Angabe zu den geplanten Nutzungen
? Honorarzone
? Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen)
? Baukosten KG 300 + 400 (brutto)
? Projektzeitraum (Beauftragung / Bauantrag / Baubeginn / Abnahme) Angaben in TT/MM/JJJJ.

3.3 Erfahrungsnachweis des Bewerbers (des/der Büros) in Form der Benennung von mindestens drei Referenzprojekten für das Leistungsbild Fachplanung der Tech-nische Ausrüstung (HLS/ELT) gemäß §§ 53 ff. HOAI innerhalb der letzten fünf Jahre (ab 01.01.2021), welche im Hinblick auf die Anforderungen an das vorlie-gende Projekt vergleichbar sind.
Es sind mindestens drei Referenzprojekte zu benennen, um die Mindestanforde-rungen zu erfüllen. Es werden drei Referenzprojekte bei der Auswahl der Bewer-ber berücksichtigt (vgl. XIII der Vergabeunterlagen).


Es gelten folgende Mindestanforderungen für die Vergleichbarkeit:
- Es muss sich um Raumlufttechnik für Museen, Ausstellungsbauten oder vergleichbarer Bauten mit hohen klimatischen Anforderungen handeln.
- Bei mindestens einer Referenz muss der Bauherr ein öffentlicher Auftrag-geber im Sinne des § 99 GWB sein.
- Bei mindestens einer Referenz muss es sich um eine Sanierung von denkmalgeschützten Bestandsgebäuden handeln.
- Bei allen Referenzen müssen die Leistungsphasen 2 - 3 und 5 - 6 und 8 des Leistungsbilds der Technischen Ausrüstung (HLS/ELT) gemäß §§ 53 ff. HOAI vollständig erbracht worden sein.
- Vergleichbar sind nur innerhalb des Referenzzeitraums abgeschlossene Referenzprojekte. Die Bauleistungen müssen nach dem 01.01.2021 und spätestens vor dem Ablauf der Frist zur Abgabe des Teilnahmeantrags ab-genommen sein und das Objekt von den Nutzer*innen in Betrieb genom-men worden sein.
Im Rahmen der Benennung der Referenzprojekte sind folgende Angaben not-wendig:
? Auftraggeber (Name, Anschrift, Ansprechpartner, Telefonnummer, E-Mail-Adresse)
? Art der Maßnahme (Sanierung im Bestand, Umbau im Bestand, Neubau, Er-weiterung)
? Angabe zur Raumlufttechnik
? Art der Nutzung (Museumsbauten, Ausstellungshäuser, Sonstige)
? Angabe Baudenkmal
? Kurze Beschreibung des Projekts mit Angabe zu den geplanten Nutzungen
? Honorarzone
? Angabe der erbrachten Leistungen (Leistungsphasen)
? Baukosten KG 400 (brutto)
? Projektzeitraum (Beauftragung / Bauantrag / Baubeginn / Abnahme) Angaben in TT/MM/JJJJ.

Bei einer Reduzierung des Bewerberkreises werden die vorgelegten Referenzen bewertet. Die drei Referenzen mit der besten Bewertung gehen in die Bewertung ein (vgl. Ziff. XIII. Auswahl der Bewerber).

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Gewichtung (Punkte, genau)
1.000,00

Eignungskriterium

Berufliche Risikohaftpflichtversicherung

Erklärung über das Bestehen einer Berufshaftpflichtvericherung

Gewichtung für den Zugang zur nächsten Stufe

Finanzierung

Rechtsform des Bieters

Bedingungen für den Auftrag

Bedingungen für den Auftrag

Keine Angaben

Angaben zu geschützten Beschäftigungsverhältnissen

Nein

Angaben zur reservierten Teilnahme

Angaben zur beruflichen Qualifikation

Nicht erforderlich

Angaben zur Sicherheitsüberprüfung