nichtoffener städtebaulich-freiraumplanerischer Ideenwettbewerb mit vorgeschaltete...
VO: Sonstige Vergabeart:   Teilnahmewettbewerb Status: Veröffentlicht

Auftraggeber

Zur Angebotsabgabe / Teilnahme auffordernde Stelle
Stadt Salzgitter
Joachim-Campe-Straße 6-8
38226
Salzgitter
Deutschland
DE116880253
submission@stadt.salzgitter.de
Zuschlag erteilende Stelle
Kommunikation

Angebote oder Teilnahmeanträge sind einzureichen

https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YYFRSK6

Bereitstellung der Vergabeunterlagen

https://vergabe.niedersachsen.de/Satellite/notice/CXQ6YYFRSK6/documents

Auftragsgegenstand

Umfang der Beschaffung

Art und Umfang der Leistung

Die Stadt Salzgitter beabsichtigt, die Aufenthaltsqualitäten am Ostufer des Salzgittersees zu verbessern und vorhandene Wegesysteme neu zu strukturieren. Zudem soll die Ankunftssituation attraktiver gestaltet werden. Die Aufgabenstellung basiert auf dem 2025 verabschiedeten Strukturkonzept.
Der Salzgittersee liegt im Osten von Salzgitter-Lebenstedt. Das Plangebiet umfasst das östliche Seeufer inkl. der angrenzenden Grünflächen vom Parkplatz an der Westfalenstraße im Norden bis zu dem südlichen Abschluss der Grundstücke der Wassersportvereine und des Schwimmbads. Es hat eine Größe von ca. 40 ha, wovon 25 ha zu überplanen sind.
Der Wettbewerb wird als nichtoffener, einphasiger städtebaulich-/freiraumplanerischer Ideenwettbewerb mit vorgeschaltetem Bewerbungsverfahren ausgelobt. Der Wettbewerb wird in deutscher Sprache durchgeführt.

Haupterfüllungsort

Stadt Salzgitter
Joachim-Campe-Straße 6-8
38226
Salzgitter

Weitere Erfüllungsorte

Zuschlagskriterien

Ausführungsfristen

Bewerbungsverfahren:
Rückfragen Bewerbungsverfahren bis 26.10.2026; 11:00
Bewerbungsfrist bis 29.10.2026; 11:00

Ideenwettbewerb:
Versand der Unterlagen 03.11.2026
schriftliche Rückfragen bis 17.11.2026; 11:00
Ortsbegehung und Rückfragenkolloquium 18.11.2026
Versand des Protokolls 23.11.2026
Abgabe der Wettbewerbsbeiträge 21.01.2027; 18:00
Preisgerichtssitzung 17.02.2027
Ausstellung der Wettbewerbsarbeiten KW10-13.2027

Laufzeit bzw. Dauer

Nebenangebote

Nein

Angaben zu den Losen

Nein

Bedingungen

Teilnahmebedingungen

Befähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung

Zugelassen für die Bewerbung und Teilnahme sind entsprechend der Aufgabenstellung Stadtplaner*innen und Landschaftsarchitekt*innen bzw. Teams aus beiden genannten Disziplinen.
Als Berufsqualifikation wird gem. § 75 (1) VgV der Beruf Landschaftsarchitekt*in und/oder Stadtplaner*in für die Leistungen der städtebaulich-freiraumplanerischer Planung gefordert. Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie für die Durchführung der Aufgabe verantwortliche Berufsangehörige gemäß vorangegangenen Sätzen benennen. Fügen Sie entsprechende Nachweise bei.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Nachweis von 1-2 Referenzen mit den folgenden Mindestanforderungen:
- überplanter Bereich von mindestens 10 ha
- eine Planungstiefe in mindestens einem Teilbereich in Maßstab von 1:200 oder 1:250
- Beauftragung bis LPH3 oder prämierter Wettbewerbsentwurf (auch Ankäufe)
- Leistungserbringung aus den letzten 10 Jahren
- Projektleitend (auch als Angestellte*r)
Es müssen alle Anforderungen nachgewiesen werden. Es ist jedoch nicht erforderlich, dass beide Referenzen alle Anforderungen erfüllen. Sofern eine Referenz alle Anforderungen erfüllt, ist der Nachweis einer zweiten Referenz nicht erforderlich. Der Nachweis erfolgt mittels Eigenerklärung auf dem beigefügten Formblatt. Sofern die Referenzen von mehr als einem Büro nachgewiesen werden (Eignungsleihe), ist für jedes Büro ein separates Formblatt auszufüllen.

Sonstige

In diesem vorgeschalteten Bewerbungsverfahren werden acht teilnehmende Büros bzw. Teams ausgewählt. Sofern mehr als acht Büros bzw. Teams die Anforderungen erfüllen entscheidet das Los.

Bedingungen für den Auftrag

Wesentliche Zahlungsbedingungen

Gegebenenfalls geforderte Sicherheiten

Verfahren

Verwaltungsangaben

Etwaige zusätzliche Angaben über die Maßnahmen zum Schutz der Vertraulichkeit und der Zugriffsmöglichkeit auf die Vergabeunterlagen.

Schlusstermin für den Eingang der Teilnahmeanträge

29.10.2026 11:00 Uhr

Weitere Angaben

Verschiedenes

Zusätzliche Angaben

Verstöße gegen Vergabevorschriften, die aufgrund der Bekanntmachung oder in den Vergabeunterlagen erkennbar sind, sind spätestens bis zum Ablauf der Rückfragenfrist gegenüber dem Auftraggeber zu anzuzeigen. Der geschätzte Auftragswert erreicht nicht den maßgeblichen EU-Schwellenwert. Die Veröffentlichung dieser Wettbewerbsbekanntmachung erfolgt vielmehr freiwillig, um ein höchstes Maß an Transparenz und Wettbewerb zu gewährleisten. Eine weitere Bedeutung, insbesondere eine Unterwerfung unter die oberhalb der EU-Schwellenwerte geltenden vergaberechtliche Regelungen und Rechtsschutzmöglichkeiten ist damit nicht verbunden. Die Vorschriften der Vergabekoordinierungsrichtlinie (2014/24/EU) bzw. des Vergaberechts nach GWB/VgV finden weder auf diesen Wettbewerb noch auf ein anschließend mögliches Vergabeverfahren Anwendung. Das Vergabeverfahren würde nach den Vorschriften der UVgO durchgeführt, daher kommt ein Nachprüfungsverfahren nach §§ 160 ff. GWB nicht in Betracht.

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