Sattelauflieger
VO: VOL/A Vergabeart:  Öffentliche Ausschreibung Status: Veröffentlicht

Verfahrensangaben

Verfügbare Formulare

Dateiname Typ Aktion
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Adressen / Auftraggeber

Adresse der zur Angebotsabgabe auffordernden Stelle

Landwirtschaftskammer Niedersachsen - Fachbereich 3.11 Versuchswesen Pflanze
Wunstorfer Landstraße 11
30453
Hannover
Deutschland
DE245610284
Landwirtschaftskammer Niedersachsen Fachbereich 3.11
Jan Oehlschläger
+49 5113665-4388
jan.oehlschlaeger@lwk-niedersachsen.de
http://www.lwk-niedersachsen.de

Adresse der den Zuschlag erteilenden Stelle

Ja

Stelle, bei der die Angebote einzureichen sind

Ja

Stelle, die die Vergabeunterlagen abgibt oder bei der sie eingesehen werden können *

Angebote

Angebotsfrist

22.02.2019 / 11:00 Uhr

Art der akzeptierten Angebote

  • Elektronisch in Textform

Nebenangebote

Nein
Auftragsgegenstand

Leistungsbeschreibung

Der Fachbereich 3.11 Versuchswesen Pflanze der Landwirtschaftskammer Niedersachsen beabsichtigt die Beschaffung eines 2-achsigen Sattelaufliegers für den Transport von Maschinen für das landwirtschaftliche Feldversuchswesen (Schlepper, Mähdrescher, Feldhäcksler). In der nachfolgenden Leistungsbeschreibung werden die an den Auflieger gestellten Anforderungen aufgelistet. Details zu den geforderten Abmessungen finden sich in der angehängten Skizze.

Es soll ein neuer Sattelauflieger angeboten werden (kein gebrauchter Sattelauflieger). Das zulässige Gesamtgewicht des Sattelaufliegers muss mindestens 25.000 kg betragen. Das Leergewicht soll zwischen 5 und 6,5 t betragen. Es sollen zwei luftgefederte Achsen verbaut sein, die nicht lenkbar sind. Die Traglast der jeweiligen Achse soll mindestens 8 t betragen.
Die Breite des Ladebodens muss mindestens 2,5 m betragen. Der Königszapfen soll auf einer Kupplungshöhe von genau 1150 mm montiert sein. Die Entfernung vom Königszapfen bis zur Mitte der letzten Achse darf maximal 8000 mm betragen. Aus Sicherheitsgründen soll vor dem Ladeboden ein Stahlkopfteil mit einer Höhe von etwa 40 cm verbaut sein. Die Höhe des Ladebodens im Abschnitt C darf im fahrbereiten Zustand maximal 80 cm betragen (siehe Skizze). Für einen dauerhaften Korrosionsschutz des Sattelaufliegers sollen der Rahmen und die Rampen verzinkt sein. An der Außenkante der Ladefläche sollen keine Aufkantungen angebracht sein (durchgängig ebene Ladefläche).
Der Sattelauflieger soll mit zwei mechanischen Stützwinden angeboten werden. Beide Stützwinden sollen synchron über eine Kurbel an der in Fahrtrichtung rechten Seite des Aufliegers bedienbar sein. Die Stützwinde soll mit zwei Geschwindigkeiten (kurze und lange Übersetzung) bedient werden können und den Sattelauflieger im beladenen Zustand (maximales Zuladungsgewicht) stützen können. Zusätzlich soll am Heck des Sattelaufliegers je Seite ein klappbares Stützbein angebracht sein. Diese Stützbeine sollen den Sattelauflieger bei Be- und Entladeprozessen zusätzlich abstützen, indem der Sattelauflieger während des Be- bzw. Entladeprozesses mittels Entlüftung der Luftfederung so weit abgesenkt werden kann, dass die Stützbeine Bodenkontakt haben. Es soll eine Druckluftbremsanlage mit zwei Kreisläufen verbaut sein. Die angebrachte Bereifung soll von einem Premiumhersteller montiert und für winterliche Wetterverhältnisse zugelassen sein. Zusätzlich soll ein zur Bereifung passendes Reserverad an der Stirnwand angebracht sein.
Der Sattelauflieger soll mit zwei klappbaren Rampen angeboten werden, die jeweils 2,5 m lang und mindestens 70 cm breit sind. Sie sollen als Gitterrampen angeboten werden, um bei Auf- und Abfahrten eine gute Haftung der zu transportierenden Maschinen zu gewährleisten. Die Rampen sollen mit einer Hebehilfe versehen sein, die zur Bedienung eine Handkraft von maximal 10 kg voraussetzt. Jede Rampe soll eine Radlast von mindestens 5,5 t tragen können. Das Heckteil D soll leicht angeschrägt sein, um das Auffahren mit Maschinen zu erleichtern (siehe Skizze).
Der Sattelauflieger soll mit LED Beleuchtung versehen sein. Die Betriebsspannung der Beleuchtung soll 24 V betragen. Ergänzend soll der Sattelauflieger auch für Fahrten mit überbreiten Maschinen (bis 3,00 m) genutzt werden können. Die Überbreitenutzung muss in der gesamten Länge der Abschnitte C und D möglich sein. Hierzu soll der Sattelauflieger mit insgesamt vier ausziehbaren Warntafeln mit LED- Begrenzungslampen für Fahrten mit überbreiten Maschinen gemäß deutscher Richtlinie für die Kenntlichmachung überbreiter und überlanger Straßenfahrzeuge sowie bestimmter hinausragender Ladungen ausgestattet sein. An jeder Seite des Sattelaufliegers sollen zudem Zurrösen angebracht sein, die in den Außenprofilen versenkbar sein sollen. Je Seite sollen mindestens 14 Zurrösen angebracht
sein, wobei der Abstand zwischen zwei Zurrösen nicht mehr als 1300 mm betragen darf. Die Zurrösen müssen über eine Lastaufnahme von mindestens 3500 daN gemäß DIN EN 12640 verfügen. Eine entsprechende Kenntlichmachung und Ausweisung der Lastaufnahme ist erforderlich.
Der Sattelauflieger soll über eine Zulassung für eine Geschwindigkeit von 80 km/h nach deutscher Straßenverkehrsordnung verfügen. Eine Kennzeichenhalterung mit Beleuchtung ist anzubringen. Weiterhin ist mit dem Angebot eine bemaßte technische Zeichnung (Seiten- und Draufsicht) des angebotenen Sattelaufliegers abzugeben, auf der insbesondere die Zurrpunkte eingezeichnet sind.
Der Sattelauflieger soll spätestens am 31.10.2019 fertiggestellt sein und wird im Rahmen der Endabnahme vom Auftraggeber abgeholt. Eine Zulieferung soll daher nicht angeboten werden. Die für die Zulassung benötigten Dokumente sind dem Auftraggeber rechtzeitig vor dem Abholtermin zuzusenden.

Leistungsort

Hauptleistungsort

Weitere Leistungsorte

Bezeichnung Postanschrift PLZ Ort
Es wurden keine weiteren Leistungsorte angegeben

Ausführungsfristen

Tage ab Auftragsvergabe
Monate ab Auftragsvergabe
Bedingungen
Mit dem Angebot vorzulegende Unterlagen
Vergabeunterlagen

Angaben zu Preis und Zahlungsbedingungen

Nein
Wertung

Wertungsmethode

Sonstiges

Sonstige Informationen für Bieter / Bewerber

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